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Industriell angebaute Agrotreibstoffe seien mitverantwortlich für den weltweiten Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel und Ursache von Nahrungsmittelnot der armen Bevölkerung. So begründet Rechsteiner seinen Vorstoss. Er ist nicht allein. 105 Nationalrätinnen und Nationalräten aller Parteien unterstützen sein Anliegen.
Importierte Agrotreibstoffe heizten nur den Hunger und die Vernichtung von tropischen Regenwäldern an. Der Stopp des überstürzten Agrotreibstoff-Booms sei ein internationales Anliegen, sagte Rechsteiner. Auch die Uno setze sich dafür ein. Dies pünktlich zum Welternährungstag vom 16. Oktober.
Dagegen sollen Treibstoffe aus einheimischem Biogas, aus Abfällen der Lebensmittel-, Land- und Forstwirtschaft weiterhin verwendet werden dürfen, sagte Rechsteiner.
Hinter Rechsteiners Vorstoss steht eine Arbeitsgemeinschaft Agrotreibstoffe, ein loser Zusammenschluss von 16 Verbänden aus Entwicklungshilfe (Swissaid), Menschenrechten, Kirche, Umweltschutz und Landwirtschaft. (SDA/snx)
Bringen es auf den Punkt: Anti-Agro-Sprit-Aktivisten in Berlin- Reuters