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Solarenergie lässt sch auch mit einfachen Mitteln nutzen: mit dem Sonnensegel von Christof Seiler und Reto Schmid. (Solar Agentur Schweiz)
Wenn die Erfinder, Christof Seiler und Reto Schmid, ihr Solarkino aufbauen, dann kommen sie mit dem Velo. Plus Anhänger. Das «cinéma solaire» umfasst eine Leinwand, ein Sonnensegel mit zusammenfaltbaren Solarzellen aus Siliziumfolie, einen Filmprojektor, ein paar Kabel und eine Lichtspeicherkiste.
Die schwarze Box ist das Herzstück des Kinos, darin wird das Licht eingefangen: als Gleichstrom, der von den sonnengetränkten Kollektoren herfliessend die Batterien in der Kiste auflädt.
Die gezeigten Filme sind Zeitdokumente deren Themen jedoch noch aktuell sind. Streifen im heute nicht mehr verwendeten 16-Millimeter-Format. Im letzten Jahr wurde die Erfindung in Biel eingeführt. 2008 sind schon Vorführungen in Winterthur, Zürich und in Basel vereinbart.
Dieses Projekt ist eine Technik für Orte, wo es Sonne gibt, aber keine Steckdosen. Die Kosten betragen rund 27000 Franken für eine komplette Anlage. Mit Veloanhänger.
Eine bescheidene Anlage, dieses Solarkino. Wie vielfältig die Solarenergie heute ist, zeigen die Preisträger 2008. Das erklärt Gallus Cadonau, Geschäftsführer der Solar Agentur Schweiz, gegenüber «Blick.ch». Projekte in Ein- und Mehrfamilienhäusern, in Gewerbeliegenschaften und öffentlichen Bauten beweisen: Mit der Sonne lässt sich gut sparen. (snx)