«Einige sind 30 Zentimeter gross» Rattenplage vor dem Pariser Louvre

PARIS - Der Tuileriengarten vor dem berühmtesten Museum der Welt ist nicht nur bei Touristen beliebt. Selbst am helllichten Tag tummeln sich die Ratten hier.

Ratten-Plage vor dem Pariser Louvre

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Ratten sind in Paris an sich nichts Neues – rund sechs Millionen sollen im Untergrund der französischen Hauptstadt hausen. In der Metro oder an den Ufern der Seine bekommt man sie häufig zu Gesicht.

Doch vor einer Sehenswürdigkeit wie dem Louvre, den jedes Jahr fünf Millionen Menschen besuchen, sah man die ungeliebten Tiere bisher äusserst selten – vor allem tagsüber. Hunderte sollen es sein, die den berühmten Tuileriengarten bevölkern.

Experten machen den milden Winter, die Unwetter der vergangenen Wochen und Bauarbeiten dafür verantwortlich, dass die Nager zurzeit ihren eigentlichen Lebensraum verlassen und unter anderem vor dem Louvre ihr Unwesen treiben.

Angezogen werden sie vor allem von Speiseresten, die Besucher massenweise auf den Grünflächen zurücklassen. «Touristen werfen Reste von Pizza und Sandwiches überall hin. Das zieht die Viecher natürlich an», ärgert sich eine Gärtnerin im «Guardian». «Ich habe schon welche gesehen, die 30 Zentimeter gross waren.»

Schon dreimal soll die Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen Kammerjäger losgeschickt haben, um der Plage Einhalt zu gebieten. Geholfen hat es bisher wenig. Das Ratten-Problem sei noch nicht unter Kontrolle, wie ein Sprecher der Stadt bestätigte. (gr)

Publiziert am 30.07.2014 | Aktualisiert am 30.07.2014
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