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Schon vor vierzig Jahren wurden wir auf die äusserst prekäre Situation aufmerksam gemacht, in die wir im dichten Urwald bei der unverhofften Begegnung mit einem Menschenfresser geraten könnten.
Man hat uns damals empfohlen, so schnell wie möglich davonzulaufen, besser noch mit einem lauten Schrei im eigenen Bett aufzuwachen und in die nationale Karaoke-Hymne einzustimmen: «S’isch ja nur es chlises Träumli gsi».
Im gleichen Zusammenhang hat man uns darauf
hingewiesen, dass mit dem Auftauchen in das Erwachen fallweise aber auch Enttäuschungen verbunden sind. Weil wir nämlich in der zweiten Strophe mit unserem lieben Schätzli übers Land bummelten, ein Plätzli am Waldesrand erspähend, das uns für die Verabreichung eines Küsslis geeignet schien.
Der ersehnte Vorgang gelangte jedoch nicht zur Ausführung, weil wir beim jähen Eintritt des Wachzustandes feststellen mussten, dass auf unserem Nachtlager das Schätzli fehlte. «S’isch ja nur es chlises Träumli gsi» sangen wir daraufhin mit einem
langgezogenen Seufzer.
Nun wurde heute selbstverständlich eine dritte Strophe fällig, in der wir als Manager eines finanzschwachen Fussballklubs klandestin einem Investor begegnen, der uns mit sagenhaften 300 Millionen aus der Patsche hilft.
Sogar ein fester Handschlag rüttelt uns nicht aus dem mildtätigen Bruder des Todes. Erst als Recherchen ergeben, dass es sich beim Investor um einen Pleitier handelt, bemächtigt sich der Refrain unseres hellen Vollbewusstseins.
Die Boss-Buebe, welche die dritte Strophe ersannen, sind bekanntermassen die GC-Bosse Spross und Vogel.
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Jürg Ramspeck (BLICK)