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Ich bin gegen Transfers von derart Jungen wie Haris Seferovic in grosse Ligen. Er mag wohl Weltmeister sein – aber nur bei den Junioren. Ein echter Profi ist er deswegen noch lange nicht. Solche wie ihn gibt es 50 000 in Italien.
Für die Fiorentina ist solch ein Zuzug ein Investment in die Zukunft. Man holt ihn mal – und schaut dann, ob er sich durchsetzt. Wenn nicht – Pech gehabt. Drei Millionen Franken in den Sand gesetzt. Egal.
Setzt sich Seferovic nicht gleich durch – und das ist sehr wahrscheinlich – wartet die Primavera, die Nachwuchsmeisterschaft Italiens. In dieser wird er kaum Fortschritte machen. Und irgendwann wird er nach Belgien oder in die Serie C2 verschachert.
Wenn man den Transfer unbedingt jetzt machen will, muss man den Spieler erst irgendwohin auseihen, wo er in Ruhe reifen kann. Nach Luzern zum Beispiel. Pajtim Kasami, ein anderer U17-Weltmeister, wurde nach Palermo verkauft. Aber wird erst in Bellinzona parkiert, wo er sich entwickeln kann. Dass dies bei Seferovic nicht geschieht, ist die Schuld der Berater. Diese sind überflüssig, weil sie nur das eigene Portemonnaie im Kopf haben.
Dabei ist Torschlusspanik mittlerweile völlig fehl am Platz. Als ich in der Schweiz spielte, wurde unsere Liga im Ausland kaum beachtet. Heute schon. Wer sich in der Super League durchsetzt, ist ein Thema für die grossen Ligen. Zwangsläufig.
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Kubilay Türkyilmaz (43), ehemaliger Stürmerstar und BLICK-Kolumnist: «Messi. Er kann Dinge mit dem Ball, die ich bei Maradona so nie gesehen habe. Messi ist eine Mischung zwischen Pelé und Maradona. Pelé machte viele Tore, Maradona viele Assists. Und Messi macht beides.» (BLICK-Sport)