Donald Trump will nur Präsident sein «Ich verlasse mein Business - obwohl ich nicht müsste»

Der designierte US-Präsident Donald Trump will sich als Geschäftsmann aus seinem Unternehmen zurückziehen, um sich voll und ganz auf seine Pflichten als Präsident konzentrieren zu können.

Donald Trump will nur Präsident sein: Verlässt sein Business play
Ist als Präsident gesetzlich nicht dazu verpflichtet, sein Business ruhen zu lassen: Donald Trump tuts nun trotzdem - "um Amerika wieder gross zu machen". KEYSTONE

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Donald Trump will sich nach eigenen Angaben als US-Präsident komplett aus seinen Unternehmen zurückziehen.

Der Schritt sei rechtlich nicht zwingend, er wolle sich aber voll und ganz auf die Staatsgeschäfte konzentrieren, schrieb der 70-Jährige auf Twitter.

Donald Trump will nur Präsident sein: Verlässt sein Business play

Kommuniziert via Twitter: @realdonaldtrump, 45. US-Präsident.

Twitter

«Die Präsidentschaft ist die bei weitem wichtigere Aufgabe», so Trump. Er wolle an einer Pressekonferenz am 15. Dezember in New York gemeinsam mit seinen Kindern Einzelheiten bekanntgeben. Zunächst hatte er geplant, seine Kinder lediglich als Treuhänder einzusetzen.

Der künftige US-Präsident war als Geschäftsmann häufig umstritten. Mit seinen Kasino-Geschäften war er mehrfach in Konkurs gegangen, seine sogenannte Universität stand unter dem Verdacht, Studenten betrogen zu haben.

Trump hatte sich erst vor wenigen Tagen in einem Vergleich auf die Zahlung von 25 Millionen Dollar Schadenersatz verständigt.

Ex-Banker soll Finanzminister werden

Zudem gibt es auch Neuigkeiten zu Trumps geplantem Kabinett: Der frühere Manager der Investmentbank Goldman Sachs, Steven Mnuchin, soll US-Finanzminister werden.

Donald Trump will nur Präsident sein: Verlässt sein Business play

Ex-Goldman-Sachs-Banker Steven Mnuchin soll US-Finanzminister werden.

AP Photo

Mnuchin selbst gab heute bekannt, dass der designierte US-Präsident Donald Trump ihn für diesen Posten nominiert habe. Mnuchin war bereits der Finanzchef von Trumps Wahlkampagne. Der 53-Jährige arbeitete 17 Jahre lang für die Investmentbank Goldman Sachs, später reüssierte er als Produzent von Hollywoodfilmen.

Mnuchin teilte in dem Fernsehinterview auch mit, dass der milliardenschwere Investor Wilbur Ross von Trump als Handelsminister nominiert worden sei. (pma/bau/SDA)

Publiziert am 30.11.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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8 Kommentare
  • Karl  Napf 30.11.2016
    Herr Trump wettert gegen alte Eliten und Wallstreet-Connections von Clinton. Und wen setzte er in sein Kabinett? Genau die gleichen Typen! Milliardäre, Profiteure, Ex-Banker, Spekulanten, ... Grossartig! Das hat sich ja gelohnt!
  • Hans  Hunger 30.11.2016
    Viel interessanter ist doch die Frage, wer diese Unternehmen künftig "offiziell" führen wird? Man muss wohl davon ausgehen, dass er die Geschäfte seinen Kindern überträgt... ist er damit raus aus dem Business? Wohl kaum! Wer wird schon einem Unternehmen etwas ablehnen, das von einem Kinde des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika geführt wird?!?! Und ganz sicher wird in der Familie Trump nicht über Wirtschaftsgeschäfte der USA gesprochen... Aber viele gehen Mr. Trump wohl auf den Leim
  • Hans  Hunger 30.11.2016
    Viel interessanter ist doch die Frage, wer diese Unternehmen künftig "offiziell" führen wird? Man muss wohl davon ausgehen, dass er die Geschäfte seinen Kindern überträgt... ist er damit raus aus dem Business? Wohl kaum! Wer wird schon einem Unternehmen etwas ablehnen, das von einem Kinde des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika geführt wird?!?! Und ganz sicher wird in der Familie Trump nicht über Wirtschaftsgeschäfte der USA gesprochen... Aber viele gehen Mr. Trump wohl auf den Leim
  • Hans  Hunger 30.11.2016
    Viel interessanter ist doch die Frage, wer diese Unternehmen künftig "offiziell" führen wird? Man muss wohl davon ausgehen, dass er die Geschäfte seinen Kindern überträgt... ist er damit raus aus dem Business? Wohl kaum! Wer wird schon einem Unternehmen etwas ablehnen, das von einem Kinde des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika geführt wird?!?! Und ganz sicher wird in der Familie Trump nicht über Wirtschaftsgeschäfte der USA gesprochen... Aber viele gehen Mr. Trump wohl auf den Leim
  • Antonio  Ceresa , via Facebook 30.11.2016
    Naja, finanziell gesehen kanns der USA kaum schlechter ergehen als unter Obama, der es fertig brachte die Staatsverschuldung in gerademal 2 Amtszeiten von 10 auf 20 Billionen zu verdoppeln... aber jetzt noch Investmentbanker und Spekulanten auf die wichtigen Finanzsitze zu stellen, ob das gut geht?
    • Markus  Schweizer 01.12.2016
      Dies Staatsverschuldung geht immer hoch wen die Reps in den beiden Häuser die Mehrheit haben. Aber nter Obame hat sich die Wirtschaft verbessert, mehr Jobs generiert, Krankenversicherung können sich nun auch die armen leisten... Sie sollten weniger auf die trump Propaganda achten. Das täte ihnen gut.