«Dieselgate» Verschwundenes Beweismittel - US-Behörde fordert Aufklärung

SAN FRANCISCO (USA) - Laut der US-Handelsbehörde liegen glaubhafte Hinweise vor, dass bei Volkswagen absichtlich belastendes Material zerstört worden sei. VW weist dies zurück.

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Im «Dieselgate"-Rechtsstreit fordert die US-Handelsbehörde weitere Schritte, um das Verschwinden von Beweismitteln bei VW aufzuklären. Es gebe glaubhafte Hinweise, dass bei Volkswagen absichtlich belastendes Material zerstört worden sei, teilten Anwälte der Federal Trade Commission (FTC) am Donnerstag dem für zahlreiche US-Zivilklagen gegen VW zuständigen Gericht in San Francisco mit.

VW wies den Verdacht zurück. Die Behauptungen seien Teil eines seit langem andauernden Konflikts um juristische Offenlegungspflichten, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage.

In dem FTC-Dokument ist unter anderem die Rede von 23 Mobiltelefonen, die «wichtigen Personen» gehört hätten und die verschwunden oder deren Speicher gelöscht worden seien.

Zudem will die Behörde, dass die Umstände der Kündigung eines Ex-Mitarbeiters von VW weiter aufgeklärt werden. Der ehemalige Mitarbeiter hatte im März eine Whistleblower-Klage gegen den Konzern eingereicht.

Der Mann gab damals an, er habe im VW-Rechenzentrum in Michigan versucht zu verhindern, dass Daten gelöscht werden. Der Konzern bezeichnet die Klage als unbegründet. (SDA)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 26.12.2016
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4 Kommentare
  • Hans  Blattmann 09.12.2016
    Das erinnert doch schwer an die Lopez-Affäre zwischen VW und Opel in den 80er / 90ern. VW hat noch nie sauber gespielt und verdient alles, was jetzt auf sie zukommt. Solch miese Player müssen aus der Wirtschaft verschwinden.
  • Poco  Loco aus Innerschweiz
    09.12.2016
    Frau Clinton hat auch 1000ende EMails löschen lassen. Wann wird diese Verbrecherin zur Verantwortung gezogen ? Das ist ein politisch, motivierter US Wirtschaftskrieg gegen VW wie es gegen unsere Banken geführt wurde. Die US Banken in Delaware und Bermudas führen das Geschäftsmodell mit kleinerer Konqurenz weiter.
  • peter  hug aus LAmetlla de mar
    09.12.2016
    Noch viel schlimmer ist das Frau Merkel und ihre Regierung ihren VW konzern in Schutz nimmt anstat zu verurteilen....
  • rolf  sulzer 09.12.2016
    Ich als VW wüder ich auch erst einmal alles abstreiten, bis Suprime Court seine Trickkiste öffnen und das VW Management als einen Haufen von Lügnern entlarvt.