Die Ufo-Hysterie von Roswell

  • Aktualisiert am 20.01.2012

Am 5. Juli 1947 alarmiert Mac Brazel den Sheriff von Roswell (New Mexico). Der Schafzüchter will die Reste eines «Unidentified Flying Object» (Ufo) entdeckt haben.

Selbstverständlich übernimmt die Luftwaffe den Fall. Das auf dem Flugfeld von Roswell stationierte 509. Bomberkommando ist zu jener Zeit das weltweit einzige mit einsatzbereiten Atomwaffen. Nur Stunden nach dem Fund bestätigt Airforce-Presseoffizier Walter Haut den sensationellen Fund einer fliegenden Untertasse.

Als das Oberkommando diese Erklärung Stunden später zurückzieht, wittert ganz Roswell eine Verschwörung. Dazu trägt auch bei, dass das Pentagon den Flughafen in «Area 51» umbenennt und zur Sperrzone erklärt. In den Folgejahren tauchen Fotos von Wrackteilen und angeblichen Alien-Leichen auf. Inzwischen freigegebene Dokumente beweisen zwar, dass «Area 51» ein Testgelände für Flugzeuge und die Trümmer die Reste eines geheimen Spionageballons waren.

Doch die Verschwörungstheoretiker winken ab. Für sie ist und bleibt Roswell der Ort, an dem ein ausserirdisches Raumschiff abgestürzt ist.

Tatsächlich handelte es sich bei den Wrackteilen um Reste eines Spionageballons.- ZVG

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