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Sie könnens nicht lassen: Fussball-Chaoten sorgten schon wieder für Schlagzeilen. Ihre Gewaltbereitschaft forderte ihren Tribut: drei Polizisten und vier Securitas-Mitarbeiter wurden gestern leicht verletzt. Randalierende Fans richteten Sachschäden von mindestens 100000 Franken an.
59 Personen wurden nach dem Barragespiel FC St. Gallen gegen AC Bellinzona vorübergehend festgenommen, wie Stadtpolizeikommandant Pius Valier heute erklärte.
Es laufen Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte.
Patrick Köppel, administrativer Leiter des FC St. Gallen, sprach von einem sechsstelligen Schadensbetrag. Eine genauere Schätzung sei noch nicht möglich. Stadtrat Agostino Cozzio bedauerte die Ausschreitungen im und um das Stadion. Er zeigte sich «betroffen vom Gewaltpotenzial».
Die Polizei war kurz vor Ende des letzten Spiels des FC St. Gallen im Espenmoos mit einem massiven Aufgebot im Stadion einmarschiert. Laut Valier standen 300 Polizisten und Sicherheitsleute im Einsatz. Der Polizeieinsatz sei gerechtfertigt und «absolut professionell» gewesen. (SDA/num)