Wahnsinn Die Terror-Kinder von Gaza

  • Aktualisiert am 20.01.2012
  • Johannes von Dohnányi

Die palästinensische Gesellschaft verroht im Kampf gegen Israel. Extremisten erziehen Kinder zu Selbstmord-Attentätern.

Kinderstunde im Fernsehprogramm der palästinensischen Autonomiebehörde am 28. Juni 2006: Ein kleiner Junge spielt am Strand. Er lässt seinen Drachen steigen. Dazwischen Bilder von Rosen und dem Felsendom in Jerusalem. Im Hintergrund preist eine Sängerin den «süssen Duft der Erde, ihr Durst gestillt vom sprudelnden Blut des jungen Körpers».

Der Videoclip soll an das Schicksal von Muhammad al-Dura erinnern. Dieser starb zwölfjährig am 30. September 2000 im Flüchtlingslager Khan Junis. Mit seinem Vater war er ins Kreuzfeuer zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Freischärlern geraten. Seitdem gilt Muhammad als Märtyrer.

Das Video soll junge Palästinenser ermutigen, dem kleinen «Märtyrer» als Selbstmordattentäter ins Paradies zu folgen. Die Propaganda funktioniert. «Was könnte schöner sein als das Paradies?», fragte die elfjährige Walla im Palästina-TV.

Walla ist kein Einzelfall. Von ihren Erziehern im Hass gegen Israel in die Irre geleitet, wird der Sprengstoffgürtel für mehr und mehr junge Palästinenser zum letzten Kleidungsstück.

Der ganze Videoclip auf dem Server der israelischen Medienbeobachtungs-Gruppe «Palestinian Media Watch».

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