Die erste planmässige Fahrt durch den Neat-Tunnel mutiert zur grossen Gotthard-Party BLICK-Käfer: «Es ging ja wie im Fluge!»

ZÜRICH/LUGANO - 19 Minuten dauert die Fahrt durch den Neat-Tunnel. «Ganz schön schnell», findet auch der BLICK-Käfer. Wie er sind auch die eingefleischten Bahnfans vom Tempo beeindruckt und geniessen die berauschende Fahrt.

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Die grosse Gotthard-Party stieg gestern auf den Schienen. Im Eurocity 11. Es ist der erste Personenzug, der fahrplanmässig durch den Neat-Tunnel rollt. Dafür stehen Bahn-Fans extra mitten in der Nacht auf. Denn: Keiner will die Abfahrt in Zürich um 06.09 Uhr verpassen. Natürlich ist auch der BLICK-Käfer mittendrin statt nur dabei. Passagier Fery Pakdaman (77) aus Nottwil LU geniesst den historischen Moment ebenfalls: «Es ist genial. In Lugano gönne ich mir dann eine Tessiner Pizza.»

Glücklich wie ein Marienkäfer

Ruth Benesch (68) strahlt mit dem BLICK-Käfer um die Wette. «Ich wurde eingeladen», sagt sie stolz. Warum, weiss sie nicht einmal: «Vielleicht, weil ich schon lange ein Generalabonnement besitze.» Ein weiterer Grund: «Weil ich aus einer Eisenbahner-Familie komme.» Mit dabei hat sie ihren Mann Markus (69). Das Ehepaar geniesst im Zug ein feines Zmorge.

Auch Sitznachbar Christoph Thommen (61) freut sich auf das Tessin: «Die Fahrt durch den Gotthard ist super, wenn es eilt.» Doch der leidenschaftliche Bahnfahrer stellt klar: «Wenn ich Zeit habe, werde ich auch in Zukunft lieber die alte Gotthard-Bergstrecke nehmen.» Noch ist unklar, in welchem Umfang diese in den nächsten Jahren betrieben wird. Gegenüber BLICK versichert SBB-Chef Andreas Meyer (55) aber: «Wir unterhalten die Bergstrecke seit 107 Jahren.» Und: «Das werden wir weiter tun.»

Auch SBB-Bosse mit an Bord

Zusammen mit SBB-Präsidentin Monika Ribar mischt sich CEO Meyer unter die Leute. Man lächelt, schüttelt Hände und spricht Glückwünsche aus. Beide scheinen in der Bähnler-Szene richtige Stars zu sein und geben sogar Autogramme. Rudolf Alder (68) aus Zürich hat von beiden die Unterschrift auf seinem Zugbillett: «Das ist ein Geschenk für mein Göttimeitli.» Als Bauführer fasziniert ihn die gewaltige Ingenieurskunst, die hinter dem Tunnel steckt: «Die Durchfahrt ist ein Erlebnis.» Er schaut auf die Uhr: «Wir haben exakt 19 Minuten gebraucht.»

Eine Blaskapelle empfängt die Passagiere dann in Lugano TI. Anschliessend gibts für alle Basler Leckerli und Mandarinen. Im Festzelt geht die Party weiter. Die Politiker halten fleissig Reden, während die ersten Bahn-Fans schon wieder sehnsüchtig auf die Rückfahrt durch den Gotthard warten.

Publiziert am 12.12.2016 | Aktualisiert am 17.01.2017
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