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Gedacht, getan. Stovall marschierte selbstbewusst in den «7-Eleven»-Supermarkt und gab sich als neuen Kollegen aus. Freimütig und ganz ohne bürokratischen Aufwand hiess man ihn dort willkommen und arbeitete ihn ein. Schnell lernte Stovall, wie man die Kasse benutzt, die Kunden bedient und das Lager auffüllt.
Am «Feierabend» kaufte Stovall im selben Laden ein. Er hoffte wohl auf eine Möglichkeit, sich endlich unauffällig bereichern zu können.
Eine Angestellte aber traute ihm aber nicht ganz über den Weg. Als sie eine kritische Frage stellte, verlor Stovall die Nerven. Er zückte eine Pistole und schloss die Frau auf dem WC ein.
Dann kehrte er seelenruhig zurück und bediente die bereits wartenden Kunden als alteingesessener «7-Eleven-Angestellter» äussert zuvorkommend.
Nur blöd, konnte sich die Eingeschlossene befreien und Stovall ihrerseits mit einer Pistole bedrohen. Stovall ergriff die Flucht, nachdem er sich endlich grosszügig aus der Kasse bedient hatte.
Weit kam er aber nicht, die Polizei griff ihn sich bald. Stovall muss sich jetzt wegen bewaffnetem Überfall, Kidnapping und Diebstahl vor Gericht verantworten. (gux)
Der nette Angestellte Marc Antoine Stovall. Vertrauenserweckend, nicht?- AP