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Unter anderem händigte Peter dem CIA-Mann, der in Wien studierte und bei der US-Botschaft in Bern arbeitet, Bankunterlagen eines in der Schweiz lebenden Syrers aus. Die CIA verdächtigt diesen, in Terrorfinanzierung verwickelt zu sein.
Tom versuchte auch, via Peter an die Mitgliederkartei der Schweizer Gewerkschaft Syna heranzukommen. Seit BLICK im September 2006 den Skandal publik machte, ermittelt die Bundesanwaltschaft. Letzte Woche gelang den Ermittlern der entscheidende Durchbruch. Sie konnten CIA-Tom und seine Schweizer Informanten identifizieren.
Ebenso haben sich die Verdachtsmomente gegen den Mitarbeiter der US-Botschaft in Bern erhärtet. Diese wiegen schwer. Verbotener Nachrichtendienst und verbotene Handlungen für einen fremden Staat. Darauf steht Gefängnis oder Zuchthaus.
Strafrechtlich kann CIA-Agent Tom aber nicht belangt werden. Er geniesst dipolmatische Immunität. Aber der Bundesrat kann ihn als «unerwünschte» Person erklären und des Landes verweisen.