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Am Mittwoch startet das World Economic Forum in Davos. Bis jetzt ist erst eine Demonstration bewilligt. Am kommenden Samstag wollen die Kritiker des Wef ab 14 Uhr durchs Dorf ziehen.
Mit dabei: Der Präsident der Jungsozialisten Cédric Wermuth. Er wird an der Demo mit seiner Rede eine Forderung aufstellen. «Das Wef sollte abgeschafft werden», sagt Wermuth. Sein Vorschlag: Anstelle des Wef das Weltsozialforum nach Davos holen. Dieses Forum findet jeweils gleichzeitig mit dem Wef im brasilianischen Porto Alegre statt.
Polizei in den Startlöchern
Die Bündner Polizei hat die Pläne für die Kundgebung in Davos begutachtet, die Gemeinde hat darauf die Bewilligung erteilt. Bei der Polizei sieht man den nächsten Tagen noch gelassen entgegen. Das Dispositiv bewege sich auf dem Niveau des letzten Jahres, auf allfällige Ausnahmesituationen sei man vorbereitet, heisst es bei der Bündner Kantonspolizei in Chur.
Schon jetzt ist klar: Riesig wird die Demonstration in Davos nicht. Denn die Polizei wird wie bereits in früheren Jahren auffällige Personen ausfiltern, bevor sie Davos erreichen.
Showdown in Basel?
Ein erster Aufmarsch der Wef-Gegner hat am Samstag mit rund 350 Teilnehmern bereits in Luzern stattgefunden. Im Vorfeld wurden Ausschreitungen befürchtet. Soweit kam es zwar nicht. Doch die Polizei geriet in die Kritik, weil sie nicht gegen vermummte Demonstranten vorging.
Für den Samstag rufen autonome Gruppen zu einer Anti-Wef-Demo in Basel auf. Der Titel der Kundgebung: «SMASH WEF!». Das heisst so viel wie «Zerschlagt das Wef». Das klingt nicht gerade nach einer Veranstaltung mit friedlichen Absichten. (pft)
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So wird zur Anti-Wef-Demo am kommenden Samstag in Basel aufgerufen. (zVg)