Das sind unsere Top-Themen

  • Publiziert: 27.11.2005, Aktualisiert: 10.02.2012

Umfrage: Das Volk würde Blocher, Merz und Couchepin abwählen
Die «Regierungskrise» nach den Diskussionen um die Swisscom-Strategie schwelt weiter. Und das Volk ist unzufrieden darüber, wie sich der Bundesrat aufführt. Das ergab eine repräsentative Isopublic-Umfrage im Auftrag von SonntagsBlick. Ihre wichtigsten Ergebnisse:
– Drei Viertel der Befragten befürworten eine Kollegialregierung, in der jeder die Ent-schlüsse des Gremiums mittragen muss.
– Ebenso viele finden, dass die aktuelle Kollegialbehörde schlecht funktionert.
– Zufrieden mit der Arbeit des Bundesrats ist nur die Hälfte der Befragten.
– Christoph Blocher und Hans-Rudolf Merz würden nicht mehr gewählt. Ebenfalls abtreten müsste Pascal Couchepin.

Experten überzeugt: Dick Marty wird abgehört
Der Sonderermittler des Europarats in der CIA-Affäre, Dick Marty, wäre nicht er-staunt, wenn er abgehört würde. Dies sagte der Tessiner FDP-Ständerat dem SonntagsBlick. Er gehe davon aus, dass die CIA versuchen werde, zu erfahren, welche Informationen ihm vorliegen. Es könnte auch eine Taktik sein, ihn als Person zu diskreditieren, so Marty weiter.


Toggenburger Dorfarzt kritisiert Staatsanwalt
Nach der geklärten Serie von Attacken gegen den Dorfarzt von Unterwasser kritisiert dieser den zuständigen Staatsanwalt. Was die Täterin getan habe, sei und bleibe Rassismus, erklärte Jörg Michel in einem Interview mit dem SonntagsBlick. Der Staatsanwalt hatte als Motiv systematischen Rassismus ausgeschlossen und auf die psychische Krankheit der 43jährigen Frau verwiesen.


Neue Swissmedic-Präsidentin Beerli will externe Kontrolle aufbauen
SonntagsBlick zeigt anhand von drei Medikamenten, wie ungenügend das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic mit ihrer Aufsichtsfunktion umgeht. Jedes Jahr sterben 500 Patienten an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Allein fünf Konsumenten des Aknemittels Roaccutan von Roche haben sich in der Schweiz das Leben genommen. Anders als die amerikanische Zulassungsbehörde verzichtet Swissmedic auf umfangreiche Warnhinweise zu Depressionen als mögliche Nebenwirkung. Nicht nur deshalb steht Swissmedic in der Kritik: Ob Parallelimporte, Transparenz, Werbung und Informationspolitik – überall wird der Vorwurf lauf, Swissmedic sei nur der verlängerte Arm der Pharmaindustrie – nicht zuletzt auch wegen der finanziellen Anhängigkeit. 70 Prozent ihrer Einnahmen stammen aus Gebühren. Ab dem 1.1.2006 wird Christine Beerli die neue Swissmedic-Präsidentin. Im SonntagsBlick nimmt sie erstmals Stellung zu ihrem neuen Job.

Berner Justiz ermittelt in einer Öl-Affäre
Die Berner Justiz ermittelt gegen ein Bieler Treuhänderpaar, das einen russischen Geschäftsmann um seine Anteile an zwölf Ölfeldern in Sibirien geprellt haben soll. Profiteur des krummen Deals ist – wissentlich oder unwissentlich – die staatliche Ölgesellschaft Rosneft. Dies berichtet der SonntagsBlick in seiner heutigen Ausgabe.

Top 3

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