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Röbi Koller hat gut lachen: «Beim Schweizer Fernsehen greift man glücklicherweise gern auf Altbewährte wie mich zurück», sagt er und fügt augenzwinkernd an: «Der Konkurrenzkampf unter den SF-Moderatoren ist offensichtlich nicht allzu gross.» Morgen Montag präsentiert Koller mit Co-Moderatorin Tania Kummer (31) die Premiere des neuen SF-Montagsquiz’ «Zart oder Bart?». Am 7. September führt er zum zweiten Mal durch die Samstagabend-Show «Happy Day». «Ich freue mich riesig auf mein doppeltes Comeback!»
Vor fünf Jahren war sein Enthusiasmus noch gedämpfter: Nach 200 «Quer»-Sendungen zwischen 1996 bis 2002 hatte er genug vom TV. «Die Routine meines Jobs begann mich zu langweilen», erzählt er. «Ich war es auch leid, von einem einzigen Arbeitgeber abhängig zu sein.» Koller verabschiedete sich vom SF, moderierte Radiosendungen, schrieb für den «Beobachter» über die Essgewohnheiten prominenter Schweizer und verfasste zwei Bücher. Koller: «Mein Name ist einem breiten Publikum bekannt, der Sprung in die Selbständigkeit war also ein kalkuliertes Risiko.»
Letztes Jahr packte den zweifachen Familienvater wieder das TV-Fieber: «Wenn ich fernsah, dachte ich oft, dass ich das sicher auch noch kann.» Koller meldete sich bei TV-Direktorin Ingrid Deltenre – und wurde erneut engagiert. «Ich brauche das Schweizer TV», sagt er. «Und das Schweizer TV braucht anscheinend auch mich.» In seiner Abwesenheit seien einige talentierte Moderatoren herangewachsen, weiss Koller. «An vorderster Front stehen aber immer noch die Kollegen von früher: Beni Thurnheer, Kurt Aeschbacher, Sandra Studer ...». Dann lächelt Koller stolz und fügt hinzu: «Neuerdings gehöre auch ich wieder dazu.»
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Röbi Koller ist wieder bereit für grosse TV-Taten. (Foto: Miriam Künzli)