Das Schreckensjahr 2016 hat viele Vorgänger Diese Jahre waren schlimmer

Terror, Krieg, Naturkatastrophen, tote Celebrities – ein schreckliches Jahr sei 2016 gewesen, klagt es überall. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt: Wir sind vergleichsweise glimpflich davongekommen in diesen zwölf Monaten.

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2004 Beim Erdbeben und dem Tsunami im Indischen Ozean verlieren rund 230’000 Menschen ihr Leben.

1994 Beim Völkermord in Ruanda sterben in 100 Tagen mindestens 800’000 Angehörige der Tutsi.

1942 Das tödlichste Jahr des Holocaust. Zwei Millionen Juden werden innerhalb eines Jahres in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka ermordet. Insgesamt starben unter der Hitler-Diktatur sechs Millionen Juden.

1931 In China sterben bei einer Flutkatastrophe entlang des Jangtse-Flusses schätzungsweise bis zu vier Millionen Menschen.

1918 Millionen sterben in den letzten Monaten des Ersten Weltkriegs. Hinzu kommt eine weltweite Pandemie der Spanischen Grippe, die bis 1920 mindestens 25 Millionen Menschen dahinrafft.

1914 Der Erste Weltkrieg bricht aus. Millionen Menschen sterben auf den Schlachtfeldern. Das zuvor friedliche, reiche Europa versinkt für Jahrzehnte im Chaos. Auch der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg sind eine Folge des Ersten Weltkriegs. 

1556 In der chinesischen Provinz Shaanxi sterben beim bisher tödlichsten Erdbeben über 800’000 Menschen.

1492 Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus mag glorreich sein aus Europas Perspektive. Für die Ureinwohner Amerikas bedeutet sie letztlich den Zusammenbruch ihrer Bevölkerung mit Millionen Toten.

1347 Der Schwarze Tod sucht Europa heim. Bei der Pestepidemie sterben bis 1350 etwa 25 Millionen Menschen – rund ein Drittel der Bevölkerung Europas.

Vor etwa 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid mit einem Durchmesser von zehn Kilometern auf Mexikos Yucatan-Halbinsel ein. Ein Mega-Tsunami überflutet Nordamerikas Ost-Küste, Staub bedeckt den Globus auf Jahre hinaus, 75 Prozent aller Pflanzen und Tiere sterben aus, darunter die Dinosaurier.

Publiziert am 31.12.2016 | Aktualisiert am 31.12.2016
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9 Kommentare
  • Bruno  Steingruber , via Facebook 31.12.2016
    Das schlimmste finde ich immer noch die Besetzung Amerikas und den Tod der Ureinwohner. So gesehen sind wir Europäer die schlimmsten Menschen
  • Nina  Frei 31.12.2016
    Schade ich hätte mich gerne mal mit einem Saurier getroffen.
  • Anna  Weber aus Zürich
    31.12.2016
    Sollten wir nicht auch von Erfreulichem berichten. Noch nie in der Geschichte der Menschheit ging es so vielen Menschen so gut. Ich weiss noch immer gibt es Not. Aber die meisten haben keinen Hunger, ein Dach über dem Kopf und medizinische Versorgung.
  • roland  Juchli aus Oberwil-Lieli
    31.12.2016
    Also das Jahr 2001 mit dem 9.11., Swissairgrounding, Brand im Gotthardtunnel und Amoklauf in Zug fand ich schlimmer
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    31.12.2016
    Der letzte Punkt war doch ein Steinchenwurf Gottes um altes zu zerstören und neues zu erschaffen. Auch der hat menschliche züge... ;-)