Final verschenkt? Dario Cologna genervt im TV: «Es braucht halt zwei im Teamsprint»

  • Publiziert: 23.02.2010, Aktualisiert: 10.02.2012

Dario Cologna zeigt im Teamsprint eine sackstarke Leistung. Aber alleine kann Super-Dario nichts ausrichten. Sein Partner Tambornino ist überfordert.

War Eligius Tambornino die richtige Wahl für den Team-Sprint? Der Rätoromane hat im Halbfinal neben Dario Cologna keine Chance.

Schon der Start ist schlecht, er übergibt an seinen Partner Cologna als Zehnter. Und dann zündet Dario den Express, überholt das ganze Feld und gibt als erster an Tambornino weiter.

Dasselbe Spiel wiederholt sich, doch schliesslich bricht Tambornino vollends ein, übergibt mit 20 Sekunden Rückstand. Die Finalteilnahme ist futsch.

Zwar stürzte Tambornino in der letzten Ablösung und läuft sich die Seele aus dem Leib. Doch jedem Zuschauer ist klar: Der 23-Jährige ist total überfordert. Die Strecke ist zu lang, Tambernino fix und fertig.

Danach werden kritische Stimmen laut. Hätte man einen anderen Partner für Cologna nominieren sollen? Curdin Perl etwa hätte auf der eher langen und anspruchsvollen Sprint-Strecke wohl die bessere Leistung zeigen können.

Auch Dario Cologna wirkt nach dem Out leicht genervt: «Ich weiss nicht genau, was mit ihm war. Ich habe mich extrem gut gefühlt, hatte es eigentlich locker im Griff. So ist es doppelt schade.»

«Ich wäre bereit gewesen, aber es braucht halt zwei im Teamsprint.»

War Tambornino die falsche Wahl? «Man könnte sicher auch einen Curdin Perl aufstellen», meint Cologna, fügt aber an: «Im Nachhinein ist man immer schlauer.» (sme)

Top 3

1 Menschen- schmuggel extrem Afghane liegt 20 Stunden in der Motorhaubebullet
2 Mehr als Leidenschaft Sammeln verspricht Traumrenditebullet
3 Grosse Brüste Anni Friesinger: «Trage beim Sport einen Doppel-BH»bullet

News