Belvedere-Direktor Ernst Wyrsch über den Suizid des WEF-Sicherheitschef Reinhardt «Dahinter steckt eine Tragödie»

DAVOS – 14 Jahre lang hat Ernst Wyrsch mit Markus Reinhardt zusammen gearbeitet. Der Direktor des Nobel-Hotels Belvedere spricht mit Blick.ch über den Suizid des WEF-Sicherheitschefs.

  • Publiziert: 27.01.2010, Aktualisiert: 10.02.2012

Gestern morgen fand man den Kommandanten der Bünder Kantopnspolizei tot in seinem Hotelzimmer. Markus Reinhardt, Sicherheitschef des WEF, hat sich einen Tag vor dessen Eröffnung das Leben genommen. Sein Umfeld ist bestürzt.

Auch Ernst Wyrsch, Direktor des Grand Hotel Belvedere in Davos, ist erschüttert. Er kannte Reinhardt seit 14 Jahren: «Ich verstehe es nicht», sagt er heute gegenüber Blick.ch. «Aber welcher Mensch hat keine Probleme? Jeder hat irgendwo ein Kreuz zu tragen. Aber dass das zu so einem Ende führt, konnte keiner erahnen.»

Markus Reinhardt sei ein angenehmere Kollege und sehr warmherziger Mensch gewesen, mit dem man gerne auch mal ein Gläschen trank, sagt Wyrsch weiter. (zum)

play Markus Reinhardt, Kapo-Kommandant Graubünden. (Reuters)

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