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Eigentlich hätte Acasuso nach drei Sätzen gewinnen müssen – verdient. Der Argentinier zeigt das bessere Spiel als der Schweizer, macht weniger Fehler und hat die nötigen Satzbälle – aber Acasuso verwertet sie nicht.
Schon im ersten Satz stellt Acasuso den Schweizer in den Schatten, aber auch schon im ersten Satz zeigt sich seine Zitterhand. Der Argentinier holt sich ein Break, um es gleich wieder abzugeben. Immerhin rettet er sich in den Tiebreak, wo er aber vier Satzbälle nicht verwerten kann und mit 8:10 unterliegt – ein erstes Mal Dusel für Federer.
Roger gerät in Rücklage
Im zweiten Satz dann das genaue Gegenteil. Federer schafft ein frühes Break, um gleich das Rebreak zu kassieren. Und dann, beim Stand von 5:5 gelingt Acasuso der entscheidende Service-Duchbruch, um danach in Ruhe den Satz ins Trockene zu servieren.
Das eigentliche Highlight des Spiels ereignet sich aber in Satz Nummer drei. Federer ist komplett von der Rolle, nimmt sich eine Auszeit vom Tennis und lässt den Argentinier davonziehen. 4:0 dessen Führung und danach sogar 5:1, nur ein Game fehlt Acasuso zur Zwei-Satz-Führung!
Federer dreht auf
Und dann dreht Roger Federer wieder einmal am Rädchen. Plötzlich dominiert der Baselbieter wieder. Fünf Games in Folge sind das Resultat. Im Tiebreak schliesslich hat Acasuro keine Chance mehr, 7:1 lautet das deutliche Verdikt zu Gunsten des Schweizers – was für ein Comeback!
Dasselbe Bild dann im abschliessenden vierten Satz. Acasuso agiert wohl konditionell nicht mehr ganz auf der Höhe und ganz bestimmt nicht mental. Und so heisst der Sieger halt nicht Acasuso in Drei, sondern Federer in Vier. Mit einem deutlichen 6:2 lässt Federer im letzten Satz nichts mehr anbrennen und steht in der dritten Runde. (sme)
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Acasuso zeigts mit der linken Hand an: In vier Sätzen verlor er gegen Federer. (Reuters)