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Oft dabei, aber nie ganz vorne. Meistens rangierten die Schweizer Langläufer in den letzten 30 Jahren «unter Ferner liefen». Und jetzt ist Dario Cologna da. Erst 23 – und hat schon fast alles gewonnen, was es an Prestige zu gewinnen gibt: Gesamtweltcup, Tour de Ski und jetzt Olympisches Gold.
«Es ist unglaublich, ich bin sprachlos», sagte der Mann aus dem Münstertal. «Ich dachte selber nicht, dass ich es heute schaffen würde. Umso glücklicher bin ich nun.»
Cologna gewann für die Schweiz die bislang wertvollste Langlauf-Medaille an Olympischen Spielen. Zuvor gab es vier bronzene Auszeichnungen zu feiern; Sepp Haas (50 km 1968), die Männer- und Frauenstaffel (1972/2002) sowie von Andi Grünenfelder (50 km 1988) lösten in der Schweiz phasenweise einen Langlauf-Boom aus.
Freuen wird sich auch Colognas Manager Marc Biver. Der frühere Berater von Pirmin Zurbriggen kann nach dieser Goldmedaille (wer weiss, wie viele Cologna in Vancouver noch gewinnt), die Angebote für seinen Schützling aussuchen.