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Was für ein Finale am letzten Sonntag! 1,4 Millionen Schweizer verfolgen die «Grössten Schweizer Hits» live am TV. Sehen, wie Jodlerin Melanie Oesch (20) am Ende himmelhoch jauchzt: 26,94 Prozent der Anrufer haben für ihren «Ku-Ku Jodel» gestimmt!
Ein Triumph für die Volksmusik. Baschi (22) geht – wie viele andere – mit leeren Händen heim. Und zwar gleich nach der Show, mit hängendem Kopf. Er mag nicht mit den anderen feiern. Grund: Baschis Mega-Hit «Bring en hei» (94 Wochen in der Hitparade) schafft es nicht einmal in die Top 3. Peter Reber und Gotthard, so hat das Publikum entschieden, haben die grösseren Hits.
Das tut weh. Noch zwei Tage später ist dem Sänger die Enttäuschung anzumerken. «Das gab einen komischen Beigeschmack», sagterin«glanz&gloria». «Schliesslich heisst die Sendung ‹Die grössten Schweizer Hits› – und ‹Bring en hei› war ein Riesenhit.»
Stimmt. Aber die Sendung ist eine Voting-Showund keine Hitparade. Baschi fügte denn auch an: «Es wäre schön gewesen, so eine Auszeichnung zu bekommen, aber das ist jetzt Vergangenheit. Vielleicht ein anderes Mal.»
Klingt versöhnlich. Doch für Baschi noch lange nicht gegessen. Er lässt seinem Frust im Internet freien Lauf. Denn: Viele seiner Fans sind ebenso gefrustet. Auf dem Internet-Portal Facebook tritt Baschi einer Anti-Oesch-Gruppe bei. Sie heisst«NEIN zu Oeschs die Dritten als grösster Schweizer Hit». Dort steht über Melanies Foto: «Wird nicht akzeptiert!» Mit dem Jodel-Hit ist hier niemand glücklich.
Jodeln ist nicht jedermanns Sache. Aber warum kann Baschi seine Niederlage nicht akzeptieren und mobbt Melanie im Internet?
Baschi : «Ich war enttäuscht, hätte so gern gewonnen! Dann hat mich der jugendliche Wahnsinn getrieben, und ich habe da draufgeklickt. Ich habe das gar nicht so genau gelesen, habe nur gesehen, dass die alle auch unzufrieden sind. Ich mag es den Jodlern ja gönnen und werde die Gruppe verlassen. Und es tut mir wirklich leid.»
Können Sie Baschis Ärger verstehen? Wie beurteilen Sie sein Verhalten? Schreiben Sie uns!
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Sie holte ihn heim: Melanie Oesch gewann mit «Ku-Ku Jodel» das Herz des Publikums bei den «Grössten Schweizer Hits». (Keystone)