Zweifel am Sieg von Donald Trump Wurde die US-Wahl gehackt?

Hillary Clinton erhielt in Bundesstaaten, wo es elektronische Wahlmaschinen gibt, im Schnitt sieben Prozent weniger Stimmen. Informatiker sehen darin einen Trend und vermuten, die Wahl sei gehackt worden.

Betrug für Donald Trump Sieg: Sind US-Wahlen 2016 gehackt gewesen? play
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Schon vor der Wahl des US-Präsidenten wurde von verschiedenen Seiten gewarnt: Vorsicht, die Wahlsysteme könnten gehackt werden! Nach dem knappen Sieg von Donald Trump traten mehrere prominente Informatiker an die Öffentlichkeit und legten Hinweise vor, nach denen es möglicherweise zu Manipulationen gekommen ist. 

Wie CNN berichtet, vermuten Wissenschaftler der University of Michigan, dass in den entscheidenden Swing-States Wisconsin, Pennsylvania und Michigan zugunsten Donald Trump manipuliert worden sein könnte. Ihren Analysen zufolge gibt es einen Trend: Dort, wo elektronische Wahlmaschinen zum Einsatz gekommen sind, erhielt Hillary Clinton weniger Stimmen als Trump.

Da beim US-Wahlsystem ein Kandidat in den meisten Bundesstaaten alle Wahlmänner gewinnt, wenn er das Volksmehr hinter sich hat, wären bereits kleinste Manipulationen entscheidend. Clinton soll in Wahlmaschinen-Staaten im Schnitt sieben Prozent weniger Stimmen erhalten haben als in jenen, wo die Stimmen mit herkömmlichen Verfahren ausgezählt wurden.

Der Trend könnte Zufall sein und dem Wählerwillen entsprechen. Belastende Beweise haben die Computerspezialisten nicht. Sie verlangen jedoch, dass der Fall von einer unabhängigen Instanz geprüft wird und die Stimmen erneut ausgezählt werden. (pma)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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48 Kommentare
  • David  Brunner aus Wetzikon
    24.11.2016
    Trump hatte während des Wahlkampfes die Manipulation der Stimmenauszählung ins Feld geführt. Damals sah ich das als Ausdruck von Paranoia. Wenn nun tatsächlich die US-Wahl gehackt worden sein soll, dann würde das ein anderes Verhaltensmuster bestätigen. Leute machen manchmal genau das zum Thema von anderen, was sie selbst beschäftigt. Sie machen den Vorwurf an andere, den sie gegen sich selbst richten müssten. Solches Verhalten geschieht wohl oft unbewusst, nicht selten jedoch vorsätzlich.
  • Paul  Meier 23.11.2016
    Ob Trump ein guter Präsident wird, wird sich zeigen. Aber die USA und die Welt haben Glück gehabt, dass Clinton nicht gewählt wurde.
    • Morgan  Schwab aus Bülach
      24.11.2016
      Nicht so voreilig.. Denken Sie mal nach, was Trump alles um sich geschart hat - sehr viele Rechtsextreme. Er hat einen Haufen Verfahren am Hals, er hat Menschen abgezockt mit seiner Trump University, er hat mit diversen Projekten Bankrott gemacht - und das auf Kosten des Steuerzahlers. Toll, was ? Ein Krimineller als Präsi, da sollten Sie alarmiert sein. Er hat weder Ahnung noch versteht er, um was es geht, wenn er mit anderen Ländern verhandeln muss.. Der versteht nur eins : Sich selbst.
  • Vada  Morgana 23.11.2016
    Herrlich, dass sich hier kaum einer elektronischen Wahlbetrug vorstellen kann. Hört auf zu träumen, wacht auf und informiert euch. Die Frage ist nicht, ob, sondern WANN die erste Wahl manipuliert wird. Und sowas ist mangels Vergleichsdaten schwierig zu bemerken. Danke fürs Mitdenken.
    • Morgan  Schwab aus Bülach
      24.11.2016
      Die Russen gaben selbst zu, dass sie Trump etwas Wahlhilfe gaben. Also sollte man Trump mit Misstrauen begegnen. Der hat auch ziemlich deutlich seine Russlandfreundlichkeit gezeigt - also auch ein Grund ihm zu misstrauen. Wenn er den Russen hörig ist, was durchaus möglich ist, weil sie an seiner Gier gepackt haben, dann Gute Nacht Amerika. Trump ist aber auch aus anderen Gründen nicht zu trauen.
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    23.11.2016
    Der elektronischen Abstimmung gehört die Zukunft, sagt man.
    Dass da Verschwörungstheorien aufkommen ist Programm und die rufen dadurch automatisch die "Technologiefeinschleifer" auf den Plan damit es in Zukunft auch sicher redlich klappt.
    Der Kt. NE hat in der Schweiz das e-System längst eingeführt und man hört , dass es vorzüglich funktionieren soll. Ich kann es nicht nachprüfen aber finde es old-fashen geiler meine Stimme in den Abstimmbriefkasten zu entsorgen, gehe tagtäglich an ihm vorbei
  • Arthur  Zwahlen aus Graubünden
    23.11.2016
    Ich gehe davon aus, dass der durschnittlicher Wähler von Trump besser mit elektronischen Medien vertraut ist als der durchschnittliche Wähler von Clinton (minder Betuchte, Hausfrauen, Minderheiten, ...). Dies könnte die Differenz erklären.
    • Morgan  Schwab aus Bülach
      24.11.2016
      Ist Ihnen entgangen, dass Russland zugibt, Wahlhilfe bei Trump geleistet zu haben ? Vielleicht ist Ihnen auch sonst entgangen, dass Trump ein Betrüger ist ( und sehr viele Verfahren am Hals hat).. Ebenso dürfte es Ihnen entgangen sein, wieviel Rechtsextreme er um sich geschart hat - die sind total begeistert von ihm. Es wird mit Trump auch böse enden..