Zugedröhnter Vater biss ihm ein Auge aus

  • Publiziert: 29.05.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

BAKERSFIELD (USA) – Angelo (4) liegt in einer Blutlache, als er gefunden wird. «Daddy hat mein Auge gegessen», sagt er den geschockten Ermittlern.

Angelo Mendoza (34) sitzt im Rollstuhl. Seit einem Überfall vor einigen Jahren ist er gelähmt. Sein kleiner Sohn ist sein ein und alles – der vierjährige Angelo weicht ihm kaum von der Seite, berichten Bekannte.

Doch seit einigen Wochen nimmt Vater Angelo Drogen. Ausgerechnet PCP, auch «Engelsstaub» genannt. Die Droge verursacht Halluzinationen, ist sehr gefährlich. Und im Rausch richtet Mendoza etwas unglaubliches an.

Er beisst seinem kleinen Sohn ein Auge aus, verschluckt es und verletzt auch das andere Auge von Angelo schwer. Dann rollt er nach draussen, vors Haus, nimmt eine Axt und hackt wie ein Besessener auf seine Beine ein.

Angelo ist blind

Die Nachbarin Tonya Hammond findet den Kleinen schliesslich nackt und ohnmächtig in einer Blutlache. «Es war schrecklich, ihn so zu finden», sagt sie gegenüber «Bakersfield.com».

Als die Polizei eintrifft, sagt der 4-Jährige: «Mein Daddy hat mein Auge gegessen». Schrecklich: Der Kleine hat Recht, die Beamten finden es nicht.

Vater und Sohn liegen im Spital – Angelo Mendoza wird bald vor Gericht geführt. Dort wird er sich für schwere Körperverletzung, Folter und Kinds-Misshandlung verantworten müssen. Angelo jr. wird wohl nie mehr das Tageslicht sehen. Die Ärzte sind unsicher, ob sie sein verbleibendes Auge retten können. (num)

play Angelo Mendoza jr.: Opfer vom Drogenrausch seines Vaters. (AP)

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