Zoff um Bus-Kampagne «Hinten rein?» ging nach hinten los!

WUPPERTAL (D) - Die Wuppertaler Stadtwerke klärten mit einer auffälligen Plakatkampagne über die Nutzungsbedingungen ihrer Busse auf. Doch die doppeldeutige Frage «Hinten rein?» erntete massive Kritik.

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Das Ziel einer jeden Werbekampagne ist, aufzufallen und im Gedächtnis zu bleiben. Das haben die Wuppertaler Stadtwerke eindeutig erreicht.

Plakate mit dem doppeldeutigen Titel «Hinten rein?» sollten dafür werben, künftig vorne im Bus einzusteigen. Die Anspielung auf Analsex, kombiniert mit der schockierten jungen Frau oder Oma, fiel auf - ein Shitstorm war die Folge.

 

 

 

Worum es bei der zweideutigen Kampagne tatsächlich geht, wird auf den ersten Blick nicht klar. Die Werbung sei sexistisch und überhaupt nicht witzig, argumentieren die Kritiker. 

Die Stadtwerke hängten die Plakate mitterweile wieder ab. «Das war eine Aktion mit Augenzwinkern», erklärt sich Sprecher Holger Stephan auf Bild.de: «Dass da so heftig drauf reagiert wird, hätten wir nicht gedacht. Wir leben ja nicht mehr in den Fünfzigern...»

Für den misslungenen Werbegag muss die Firma trotzdem bezahlen: Die Plakate sind zwar weg, der Imageschaden aber bleibt. (kra)

Publiziert am 26.02.2016 | Aktualisiert am 26.02.2016
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9 Kommentare
  • Patrick  Soppelsa , via Facebook 27.02.2016
    Sorry, man kann aber auch aus allem ein Skandal machen. In dieser Kampagne gibt es mindestens drei Bilder mit diesem Text, einmal ein Mann mit Wuschelkopf und Schnauz, einmal eine Oma und eben diese Frau. Wärebd bei den ersten zwei die doppeldeutigkeit der Botschaft mit einem Lächeln verstanden wird, aber nicht bei der Frau. Da frage ich mich warum die Kombination Frau, Bus und Botschaft gleich automatisch nur sexuell verstanden werden muss, wer das tut hat effektiv ein Problem.
  • Kristina  Basler , via Facebook 26.02.2016
    Kann mir jemand erklären, warum diese Werbung sexistisch ist?
  • Hugo  Stettler aus Suhr
    26.02.2016
    Ich bin überrascht, dass jemand der über die Heftigkeit der Reaktionen dieser Kampagne überrascht ist, Leiter der Konzernkommunikation sein kann. Die Kampagne ist Geschmackssache aber dass die Reaktionen heftig ausfallen würden war wohl so klar wie das Amen in der Kirche.
  • André  Jost aus Rothrist
    26.02.2016
    Wer was anderes versteht als beabsichtigt wird, ist selber schuld - ER/SIE muss sich an der Nase nehmen. Die Sprache ist nicht per se sexualisierter als früher; der Empfänger der Botschaften ist vermehrt darauf aus etwas Falsches zu verstehen.
    • tamara  vogonto aus Bisswegen
      26.02.2016
      Und? Wieso gehts immer auf Frauen? Natürlich ist diese Werbung GENAU darauf abgezielt. Was wäre gewesen, wenn ein "überraschter" Mann abgebildet gewesen wäre? Interessant, die Überlegung, oder? Denn DER fährt ja auch Bus....
    • Gabor  Flückiger aus Zürich
      26.02.2016
      Da gibts nichts falsch zu verstehen! Der Slogan und die Pose der Dame sind eindeutig nicht zweideutig! Eindeutig nur sexueller Natur!
    • remo  balisto 27.02.2016
      @Tamara, die Plakate gab es nicht nur mit Frau drauf, sondern doch tatsächlich auch mit Mann. Entschuldigung, dass ich ihr "immer Frau" Bild etwas korrigieren musste und schöner Tag noch.
  • Sam   Harsch aus Birchwil
    26.02.2016
    Selbstverständlich sind zweideutige Werbungen Alltag geworden, aber das sollte nicht bedeuten, dass gleichzeitig der gesunde Menschenverstand abgeschafft werden muss. Vieles ist Geschmacksache, aber selbst beim Humor gibt es einen gewissen Konsens. Diese Werbung ist nicht misslungen, sondern einfach nur dumm.
    • Jr Grillmeister  Aebie , via Facebook 27.02.2016
      Was heisst den hier dumm oder misslungen. Genau das Gegenteil ist der Fall, die webung hat genau das erreicht was Werbung soll. Das "dumme Volk" ist es eigentlich das genau wie Sie auch wie geplannt reagiert darauf und Wuppertal bekommt gratis Webung im grossen Stiel, Landesweit sogar über die Grenzen hinaus. Wer ist hier schon wieder der Dumme.