Zittern im Surferparadies: Mehrere Nachbeben erschüttern die Küste Indonesiens

JAKARTA - Die Mentawai-Inseln vor Indonesien haben nach dem starken Erdbeben vom Mittwoch mindestens zwei grössere Nachbeben erlebt. Die Tsunami-Warnung wurde jedoch wieder aufgehoben.

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Die Mentawai-Inseln vor Indonesien haben nach dem starken Erdbeben vom Mittwoch mindestens zwei grössere Nachbeben erlebt. Erneut seien aber keine Schäden verzeichnet worden, berichtete die für die Region zuständige Behörde für Katastrophenschutz am Donnerstag.

Das Beben am Mittwoch hatte nach Angaben der Indonesier eine Stärke von 7,8. Die Behörden hatten Tsunami-Alarm ausgelöst, doch blieben zerstörerische Wellen aus. 

Die Inseln sind vor allem bei Surfern beliebt. Die Einwohner hätten sich in höher gelegene Gebiete geflüchtet, nachdem die Tsunami-Warnung von den örtlichen Moscheen verbreitet worden sei. «Die Menschen hatten Panik und flohen zu Fuss oder auf ihren Motorrädern. Es gab Verkehrsstaus», berichtete ein Augenzeuge.

Bei dem Beben im Meer rund 800 Kilometer vor der Küste verschoben sich Erdplatten horizontal. Tsunamis werden ausgelöst, wenn eine Platte deutlich absackt. Das passierte bei dem verheerenden Beben am 2. Weihnachtstag 2004. Das Epizentrum lag ebenfalls westlich von Sumatra. Damals verbreiteten sich meterhohe Tsunamiwellen rund um den Indischen Ozean. 230'000 Menschen kamen ums Leben. (SDA/kra)

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 03.03.2016
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  • Ernst  Ruetimann aus Trang
    03.03.2016
    Seebeben ist nicht gleich Seebeben . Wenn die Kontinentalplatten sich verschieben und ein Beben ausloesen ist nicht gesagt , dass immer ein grosser Tsunami ausgeloest wird .-