Wutanfall auf Twitter Obama ruft Trump nach dessen Kritik an

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat nach seiner harschen Kritik an Amtsinhaber Barack Obama mit dem Demokraten telefoniert. «Er hat mich angerufen, wir hatten eine sehr nette Unterhaltung», sagte der Republikaner in West Palm Beach vor Reportern.

Donald Trump: Kann sich während Übergangsphase nicht zurücknehmen play
Der gewählte US-Präsident Donald Trump spricht vor seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida zu Reportern. Keystone

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Nur wenige Stunden vor dem Telefongespräch hatte sich Donald Trump per Twitter noch über Aussagen Barack Obamas beschwert. Er hatte die Haltung der scheidenden Regierung in den vergangenen Tagen wiederholt kritisiert und zugleich mit eigenen Forderungen von sich reden gemacht.

Eigentlich ist es in den USA üblich, dass sich der gewählte Präsident während der Übergangsphase aus dem politischen Tagesgeschäft heraushält, und die Politik des Vorgängers nicht kommentiert.

Trump brach mit der Gepflogenheit und Obama hielt zunehmend dagegen - nicht ohne den Zorn des Republikaners auf sich zu ziehen. In einer Twitternachricht erklärte Trump am Mittwochmorgen, er tue sein Bestes, um die «hetzerischen» Stellungnahmen Obamas zu ignorieren.

Er habe geglaubt, dass es eine nahtlose Übergabe der Amtsgeschäfte geben werde. Dem sei aber nicht so. Am Abend bezeichnete er die Übergangsphase dagegen als reibungslos. (sda)

Publiziert am 29.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
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  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    29.12.2016
    Ja ja, es kristallisiert sich immer mehr heraus wie Trump wirklich ist (die Kritiker haben halt doch Recht gehabt), anscheinend sickert es auch zu seinen Anhängern durch, das war der Fehler des Jahrhunderts und wird die USA in eine von Rassenhass und Geldelite regierte Zeit zurückwerfen! Leider wird das auch auf uns einen Auswirkung haben, ob wir wollen oder nicht! Einzige Rettung ist ein Amtsenthebungsverfahren wegen undurchsichtigen Geschäften!
    • Jan  Berger 29.12.2016
      Der ist nicht schlecht: Amtsenthebungsverfahren wegen undurchsichtigen Geschäften! Da hätte die Clinton ja noch nicht mal kandidieren dürfen ....

      Es gibt gute und schlechte Verlierer, Frau Jost. Mir persönlich sind die guten lieber, weil sie nicht schon mal alles auf Vorrat schwarzzumalen versuchen mit auf Vermutungen, Befürchtungen oder Hörensagen basierendem "Wissen".
    • Olf  Roder aus Walenstadt
      29.12.2016
      Ja genau... Ich sehe das anders, eigentlich sollte O. jetzt schon abtreten...dann gehts entlich wieder vorwärts, und es wird richtige Politik gemacht...
  • Beat  Schenker aus Lugano
    29.12.2016
    Habe immer mehr den Verdacht das da einer zusammen mit den Auserwählten ihr privates Business im Namen der Vereinigten Staaten weiterführen wollen.
    zB Aussicht auf riesige Gewinne machen Russland mehr als schmackhaft, darum Scheuklappen anlegen und durch, was mit den Anderen passiert spielt keine Rolle.
    Sogar Kissinger (Chile?) wird wieder als Berater ausgegraben.
  • marcel  Ruetsche 29.12.2016
    Da haben sich die Amerikaner was eingebrockt, schlimmer kanns nicht werden, einen macht geilen Menschen zum Presidenten zu machen, das neue Jahr faengt ja gut an, na dann gute Nacht.
  • Annemarie   Setz 29.12.2016
    Trump ist nach meiner Ansicht ein gefährlicher Präsident, der sich von Leuten einwickeln lässt, die nichts Gutes für die Welt wollen. Schon seine Entourage ist gefährlich, kümmert sich weder um andere noch um das Wohl der Umwelt. Hauptsache America is great, auf wessen Kosten auch immer. Gefährlich ist auch die verbale Annäherung Putins. Er möchte offenbar mit Amerika zusammenarbeiten, sicher nicht zum Wohl von Europas. Aber Trump glaubt ja jedem.
  • Hans  Sack , via Facebook 29.12.2016
    Noch nicht mal im Amt, aber schon austeilen, dieser angebliche Alleskönner - er kann es einfach nicht lassen. Mit diesem Mann wird Amerika und die Welt 2017 noch seine blauen Wunder erleben, das ist jetzt schon klar. Wie kann man solche Typen überhaupt zu Präsidenten wählen die dermassen menschliche Defizite aufweisen wie dieser Trump, da frag ich mich schon, wie verzweifelt doch solche Wähler eigentlich sein müssen. Janu, es kommt wie es wohl kommen muss.....weltweit