AURORA - Carli Richards (22) wird vom Attentäter im Kino getroffen, litt unter fürchterlichen Schmerzen. Sie fordert daher die Todesstrafe für Amokläufer James Holmes.
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Wird James Holmes zum Tode verurteilt? (Keystone)
Zwar muss sich James Holmes (24) in 142 Anklagepunkten vor Gericht verantworten – ob die Ankläger die Todesstrafe fordern werden, ist aber noch nicht entschieden. Geht es nach einigen Überlebenden des Massakers, soll Holmes hingerichtet werden.
Carli Richards sitzt mit ihrem Freund im Kino und rennt reaktionsschnell sofort nach draussen, als Holmes Tränengas in die Menge wirft. Trotzdem wird sie von einer Ladung Schrot erwischt. Sie hat Verletzungen an den Beinen, Bauch, Gesäss und an den Armen. Die Bilder der Schusswunden zeigt sie auf dem Fotodienst Instagram.
«Ich habe nie zuvor einen derartigen Schmerz verspürt», schreibt Richards in ihrem Blog. «Alles was ich tun konnte, war zu schreien und zu hyperventilieren.» Sie schafft es als eine der ersten, aus dem Kino zu gelangen.
«Er soll verbluten»
Richards will, dass der Attentäter nicht mit dem Leben davonkommt, wünscht sich gar, dass er so leiden möge wie sie. Die Todesstrafe mit der Giftspritze sei zu wenig schmerzhaft. Wütend sagt sie zu «TMZ»: «Jemand soll auf ihn schiessen und ihn verbluten lassen.»
Auch der Bruder von Rebecca Wingo (†32), die zwei kleine Kinder hinterlässt, wünscht sich die Todesstrafe für den Attentäter. Steven Hernandez sagt: «Die Justiz soll ihn zum Tode verurteilen. Davor soll er aber lange in seiner Zelle schmoren und auf den Tod warten.»
Die Staatsanwaltschaft in Centennial hat für die Entscheidung, die Todesstrafe für Holmes zu fordern, noch knapp zwei Monate Zeit. Sie kündigte an, zuvor mit den Familien der Opfer sprechen zu wollen und erst danach darüber zu entscheiden. Die nächste Anhörung findet am 27. September statt. (num)
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