Schuh und Boot verbissen Wütender Hai fällt Fischer an

EDINBURGH - Fischer Hamish Currie (53) macht sich auf die Jagd nach einem Heringshai. Als er ihn fängt, wird er zum Gejagten.

  • Publiziert: 02.09.2012

Vor den Hebriden, einer Inselgruppe Schottlands wird wiederholt ein Hai gesichtet, der Jagd auf Robben macht. Als Fischer Hamish Currie (53) davon hört, wird sein Ehrgeiz gepackt – er will ihn fangen und markieren.

Er macht sich mit einer dreiköpfigen Crew auf die Jagd nach dem 200-Kilo-Tier. Am Mittwoch ist es soweit: Currie gelingt es, den zwei Meter langen Heringshai zu orten.

Eineinhalb Stunden dauert der Kampf, bis ihn Currie mit seinen Männern endlich ins Boot ziehen kann. «Als wir ihn näher zogen, veränderte sich sein Blick so wie es nur Haie können und ich wusste, dass er versuchen würde, alles um ihn herum zu zerstören.»

Der Hai an der Leine schnappt wütend um sich, verbeisst sich in die Bootswand und reisst ein Loch rein. Als die Männer ihn an Deck hieven, erwischt er Currie am Schuh, rammt seine messerscharfen Zähne hinein. Currie hat Glück: Er trägt Schuhe mit Stahlkappen. Es rettet seinen Fuss. Die oberste Schicht des Schuhs wird vom Hai völlig zerfetzt.

Der Fischer kann sich losreissen. Der Hai liegt an Deck, doch nähern können sie sich ihm nicht. Currie erzählt: «Wir konnten ihn nicht markieren, da er versuchte, uns zu erwischen.» Er habe sonst keine Angst vor Haien, aber: «dieser war furchteinflössend.»

Erst als der Hai erschöpft ist, können die Fischer ihn wieder ins Meer stossen. Hamish Currie sagt: «Ich habe eine Menge Haie in meinem Leben gefangen – aber das hier war ein ganz Böser.» (num)

Beliebteste Kommentare

  • Lukas  Schmid , St. Gallen
    Na klar, ein ganz böser Hai. So böse, dass er sich wehrt, wenn er von ihm fremdem Kreaturen aus dem Medium, in dem er lebt, mit Gewalt heraus gezogen wird. Dabei hätte sich der Hai doch denken können, dass er nur kurz markiert und dann wieder ins Wasser geworfen wird. Was für ein Depp, dieser Fischer, wohl noch nichts vom Instinkt und Überlebenswillen eines Tieres gehört.
  • Edith  Zellweger
    Wieso kann die Menschheit die Tiere einfach nicht in Ruhe lassen und sie in ihrer Tierwelt leben lassen?! Überall wo der Mensch seine Finger im Spiel hat, hinterlässt er nur Elend und Schrecken. Und wenn dann ein Tier sich mal wehrt, wird es sofort als Bestie abgekanzelt, verfolgt und getötet!

    Hoffentlich begreift der Mensch endlich, dass er hier genauso viel und genauso wenig zu sagen hat, als wie jedes andere Lebewesen!

    Mensch wach endlich auf und nimm endlich das Grauen und das Leid wahr, das du tagtäglich hier den Tieren und der Umwelt antust, bevor es auch für dich zu spät ist!

Alle Kommentare (3)

  • Anita  Streit , via Facebook
    Immer wieder hört und liest man von den ach so bösen Haien und deren Attacken:doch der Homo Sapiens ist der böse!!!
    Lassen wir doch den Tieren ihren Lebensraum!!Überall muss der Mensch des Geldes wegen alles kaputt machen!!!
    Die Natur,inkl. Tierwelt wird sich rächen!!!!
    • 03.09.2012
    • 33
    • 8
  • Edith  Zellweger
    Wieso kann die Menschheit die Tiere einfach nicht in Ruhe lassen und sie in ihrer Tierwelt leben lassen?! Überall wo der Mensch seine Finger im Spiel hat, hinterlässt er nur Elend und Schrecken. Und wenn dann ein Tier sich mal wehrt, wird es sofort als Bestie abgekanzelt, verfolgt und getötet!

    Hoffentlich begreift der Mensch endlich, dass er hier genauso viel und genauso wenig zu sagen hat, als wie jedes andere Lebewesen!

    Mensch wach endlich auf und nimm endlich das Grauen und das Leid wahr, das du tagtäglich hier den Tieren und der Umwelt antust, bevor es auch für dich zu spät ist!
  • Lukas  Schmid , St. Gallen
    Na klar, ein ganz böser Hai. So böse, dass er sich wehrt, wenn er von ihm fremdem Kreaturen aus dem Medium, in dem er lebt, mit Gewalt heraus gezogen wird. Dabei hätte sich der Hai doch denken können, dass er nur kurz markiert und dann wieder ins Wasser geworfen wird. Was für ein Depp, dieser Fischer, wohl noch nichts vom Instinkt und Überlebenswillen eines Tieres gehört.

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