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Zu Beginn der Anhörung referierte der Präsident der zuständigen Subkommission, Carl Levin, vor rund 250 Personen: «Wir sind entschlossen, mit einem Schweizer Mysterium zu brechen», sagte er mit Blick auf das Schweizer Bankgeheimnis.
Das Bankgeheimnis habe der Schweiz zu lange erlaubt, ein Platz zu sein, an dem man etwas verstecken kann. Das Bankgeheimnis verleite zur Steuerflucht.
Gemäss einem Bericht, den er bereits am Vorabend präsentiert hatte, gehen dem Land jährlich rund 100 Milliarden Dollar durch Steuerhinterziehung verloren. Allein die UBS beherberge in der Schweiz 19000 Konten von US-Kunden mit Geldern in der Höhe von 17 Milliarden Dollar.
Beim vorliegenden Fall habe die UBS zwar kooperiert, sagte der Republikaner Norm Colman vor dem Ausschuss. «Die Bank hat immer unseren Gesuchen entsprochen», sagte er. Colman verwies dabei auf den «sehr starken» Gegensatz mit der liechtensteinischen Bank LGT, die niemand zur Anhörung schicken wollte.
Von der UBS werden hingegen die beiden UBS-Angestellten Martin Liechti und Mark Branson als Zeugen in der Steueraffäre auftreten. Liechti ist Leiter des US-Vermögensverwaltungsgeschäfts, Brandson sein Finanzchef. Beiden steht das Recht zu, die Aussage zu verweigern.
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