«Wir wissen nicht, was auf uns zukommt» Deutsche Polizei hat jetzt auch Panzer

Die Hamburger Polizei fährt grobes Geschütz auf. Die Beamten der norddeutschen Stadt wollen für alle Fälle vorbereitet sein.

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Sie sehen aus wie Soldaten. Doch die martialisch posierenden Männer tragen den Schriftzug «Polizei» auf ihrer Schutzkleidung. Gestern haben die Hamburger Sicherheitsbehörden ihre neue Ausrüstung präsentiert. Mehr als umgerechnet 4,8 Millionen Franken haben sie dafür investiert.

Die Hamburger Polizei will für Terroranschläge, wie sie letztes Jahr in Paris verübt worden sind, gerüstet sein. «Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Wir wissen nicht, in welcher Dimension es auf uns zukommt», sagt Polizeipräsident Ralf Martin Meyer laut der deutschen Nachrichtenseite «welt.de». «Aus Paris wissen wir aber, dass es sehr schnell sehr grosse Dimensionen einnehmen kann.»

Armee nicht nötig – Polizei wird ausgerüstet

Deshalb werden nicht nur die Spezialkräfte des mobilen Einsatzkommandos – etwa mit dem eigentlich für Kriegseinsätze entwickelten Panzerfahrzeug Survivor – aufgerüstet. Auch etwa 70 Streifenwagenbesatzungen erhalten neue Maschinenpistolen und bessere Schutzkleidung. Denn im Ernstfall sind diese Einsatzkräfte zuerst vor Ort. Die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten erhalten Sturmgewehre.

Von einem Armeeeinsatz im Fall eines Terroranschlags hält der Hamburger Innensenator Andy Grote nichts. Die Polizei könne das selbst, sagt der SPD-Politiker. «Wir rüsten sie dafür aus.» (noo)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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5 Kommentare
  • Hanspeter  Oppliger aus Valencia Philippinen
    16.11.2016
    Sehr gut für die deutsche Polizei. Hier in der Schweiz muss zuerst ein Vorfall, Terroranschlag oder ähnlich, passieren, bevor unsere Polizei richtig gut ausgerüstet wird. Mit der Anzahl Mitarbeiter lässt sich übrigens auch nicht wirklich Grosses vollbringen. In Sachen innerer Sicherheit fährt die Schweiz nach dem Sprichwort: Mut zur Lücke, es wird schon gut kommen ... Immer schön abwarten und Tee trinken liebe Politiker !!!
  • Christoph  Schmid , via Facebook 16.11.2016
    Sehr gut die Deutschen! Und wir in der Schweiz? Dafür sorgen dann linke Politiker dass unsere Polizei nicht zu "aggressiv und provokativ" auftritt und somit verhindert, dass wir in der Schweiz die Polizisten ausrüsten. Da wird sich in der Schweiz kaum was ändern. Zudem wären die Meinungen zu Waffenart und Wahl von gepanzerten Fahrzeugen bei den Kantonspolizeikorps zu unterschiedlich. Aber: es fehlt eine uniformierte Bundespolizei!!! (Wie in Deutschland)
  • Peter  Müller 15.11.2016
    Wie wahr ist doch die Aussage von Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Hoffe die Schweizer Polizeibehörden nehmen dies auch ernst und sind gerüstet. Ein paar Kalaschnikows genügen für einen Anschlag mit vielen Opfern in wenigen Minuten. Die versiegelte Taschenmunition hat man vor Jahren eingezogen. Toll wenn man zwar als Milizsoldat ein Sturmgewehr im Schrank hat, aber im Notfall trotzdem zusehen muss... Früher schenkte man dem Bürger das Vertrauen, heute hätte es eine abschreckende Wirkung.
    • Georg  Ritter 16.11.2016
      Es steht Ihnen frei, Munition für Ihr Sturmgewehr zu kaufen. Dann müssen Sie nicht "zusehen".
  • rolf  sulzer 15.11.2016
    das ist united vom feinsten, die D-Polizei hat Panzer und die AT-Polizei begnügt sich mit Seifenkisten, jeder macht so etwa das wie es im gerade in den Kram passt und dies nicht nur mit der Panzerung resp. Ausrüstung der Polizei. Demnächst führt irgend ein Land widerstandslos seine alter Währung ein - Griechenland wäre ein Kandidat und könnte schlank seine Schulden zurückzahlen.