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Die anhaltende Hitzewelle in Griechenland, die bereits mehrere Menschenleben gekostet hat, hat nun auch noch zu rund 130 Wald- und Buschbränden im ganzen Land geführt. Und die Gefahr wird unterschätzt: In der Stadt Larissa kamen zwei Männer im Alter von 36 und 42 Jahren in den Flammen um.
Von den wütenden Bränden ist auch Athen betroffen: In einem Nationalpark ist ein Waldbrand nur 20 Kilometer von der Hauptstadt entfernt ausser Kontrolle geraten. Die Behörden evakuierten ein Hotel, eine Radarstation der Streitkräfte sowie ein Kinderlager am Berg Parnitha. Die Strassen nordwestlich zur Hauptstadt wurden abgesperrt.
«Wir werden die ganze Nacht über kämpfen», sagte der Minister für Öffentliche Ordnung, Vyron Polydoras. Wegen der Sichtbehinderungen durch den Rauch könnten derzeit keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Innenminister Procopis Pavlopoulos sprach von einer bislang noch nicht dagewesen Situation. Die Feuerwehren leisteten «titanische» Anstrengungen. (AP/gux)
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