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Fünf Jahre nach den schlimmsten Terroranschlägen in der Geschichte der USA hat Präsident George W. Bush die Amerikaner zur Einigkeit im Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen. «Amerika hat um diesen Krieg nicht gebeten und jeder Amerikaner wünscht sich, dass er vorbei wäre», sagte Bush gestern Abend im TV. «Das tue ich auch. Aber der Krieg ist noch nicht vorbei und wird nicht vorbei sein, bis entweder wir oder die Extremisten siegreich sind.»
Der US-Präsident verteidigte in seiner Rede aus dem Weissen Haus den Krieg im Irak, räumte jedoch ein, dass der gestürzte Staatschef Saddam Hussein nicht für die Terroranschläge vom 11. September 2001 verantwortlich sei. Das irakische Regime habe aber eine «klare Bedrohung» dargestellt und ein Risiko bedeutet, das die Welt nicht habe eingehen können. «Egal, welche Fehler im Irak gemacht wurden, der grösste Fehler wäre es zu glauben, dass die Terroristen uns in Ruhe lassen, wenn wir abziehen», sagte Bush. «Sie werden uns nicht in Ruhe lassen. Sie werden uns folgen.»
Im Kampf gegen den Terror gehe es um das Recht freier Nationen, ihre Lebensart weiterführen zu können wie bisher. «Dieser Kampf wurde als ein Kampf der Zivilisationen beschrieben», sagte Bush. «In Wahrheit ist es ein Kampf um die Zivilisation.» Diesen Krieg zu gewinnen, erfordere die entschlossenen Bemühungen eines geeinten Landes. Daher müssten die Amerikaner ihre Differenzen hinter sich lassen und gemeinsam den Test bestehen, den die Geschichte ihnen auferlegt habe.
Wenn der Feind jetzt nicht besiegt werde, «werden wir unseren Kindern einen Nahen Osten hinterlassen, der von terroristischen Staaten und radikalen Diktatoren bewaffnet mit Atomwaffen beherrscht wird». Der Krieg gegen den Terrorismus entscheide das Schicksal von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. «Wir werden unsere Feinde besiegen.»
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