Winterkälte In Ungarn doppelt so viele Kältetote wie im Vorjahr

Budapest/Sofia/Moskau – In Ungarn sind bereits doppelt so viele Kältetote gezählt worden wie im Jahr zuvor. Es seien mindestens 80 Personen erfroren, darunter viele Obdachlose. Und in dieser Bilanz ist die aktuelle Kältewelle noch nicht eingerechnet.

Eisschollen im Fluss Tisza bei Szolnok, rund 100 Kilometer südöstlich von Budapest (Archiv) play
Eisschollen im Fluss Tisza bei Szolnok, rund 100 Kilometer südöstlich von Budapest (Archiv) KEYSTONE/EPA MTI/JANOS BUGANY

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Neben den zahlreichen erfrorenen Obdachlosen seien auch rund 30 Personen in ihren Häusern und Wohnungen an Kälte gestorben. Sie hätten sich wegen ihrer Armut keine Heizung mehr leisten können, gab das Ungarische Sozialforum in einer ersten Bilanz am Freitag bekannt.

Im südlicher gelegenen Bulgarien sorgten Winterstürme und Schneefall für geschlossene Autobahnen, Stromausfälle und verlängerte Winterferien an den Schulen. Am schwersten betroffen war der Nordosten des Balkanlandes, wo hunderte Orte ohne Strom auskommen mussten. Vielerorts gab es auch kein Leitungswasser - ohne Strom waren die Pumpen funktionsunfähig.

Die Regierung appellierte an die Menschen, auf Autofahrten zu verzichten. Der Seehafen und der Flughafen der Schwarzmeerstadt Warna wurden wegen Sturm und schlechter Sicht geschlossen.

In Russland wurden für Samstag, Tag des orthodoxen Weihnachtsfest, Temperaturen von bis zu minus 40 Grad erwartet, mit eisigem Wind. Entsprechend fiel der Ratschlag der Behörden aus: «lange Aufenthalte auf der Strasse dringlichst vermeiden». (SDA)

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
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