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Der Mann liebt die Provokation. Der holländische Rechtsaussen-Politiker Geert Wilders nutzt Ground Zero für eigen-PR, wie man es von ihm kennt. Wilders hetzt im «Namen der Freiheit», dass keine Moschee an Ground Zero gebaut werden dürfe.
Im O-Ton heisst das dann übersetzt: «Ja zur Freiheit, Nein zur Moschee an Ground Zero.» Eingeladen hat ihn die Organisation «Stopp der Islamisierung Amerikas». Als Höhepunkt rief er dann in die Menge: «New York darf nie zu Neu-Mekka werden!»
Mehrere hundert Zuhöher belohnten Wilders markige Sprüche mit viel Applaus. Nur Stunden später begann der Gedenkabend für die Opfer von 9/11. Tausende New Yorker gingen auf die Strasse – auch für den Moscheebau und Religionsfreiheit.
Wilders Schlussworte: «Vor neun Jahren haben muslimische Jugendliche in Europa nach den Anschlägen auf den Strassen getanzt. Wenn nun eine Moschee nahe Ground Zero gebaut wird, würden solche Leute erneut triumphieren. (...) Man muss sich gegen die Mächte der Finsternis und des Hasses stellen.» (mik)