Neuer Anstieg nach 14 Jahren: 26'000 Menschen sterben in Europas Verkehr

Zum ersten Mal seit 2001 ist die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Europa wieder gestiegen. Im letzten Jahr starben gesamthaft 26'000 Personen.

Polizei bei Aufräumarbeiten nach einem Unfall auf der A1 (Archiv) play
Polizei bei Aufräumarbeiten nach einem Unfall auf der A1 (Archiv) Keystone

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Die Zahl der Verkehrstoten in Europa ist einem Bericht zufolge erstmals seit 2001 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr sind EU-weit 26'000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.

Das seien 300 mehr Tote als 2014, hiess es. 76 Prozent der Opfer im Strassenverkehr sind dem Bericht zufolge Männer. Ausserdem habe es 2015 insgesamt 135'000 Schwerverletzte auf Europas Strassen gegeben - die meisten von ihnen seien Fussgänger, Fahrradfahrer oder ältere Menschen. Das schreibt das Nachrichtenportal «Welt Online» unter Verweis auf den neuen Jahresbericht der EU-Kommission zur Sicherheit im Strassenverkehr, der am Mittwoch offiziell vorgestellt werden soll.

Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle verzeichneten laut Bericht die EU-Länder Bulgarien, Rumänien (jeweils 95 Verkehrstote pro eine Million Einwohner) und Lettland (94). Die wenigsten gab es in Malta (26), Schweden (27), den Niederlanden (28) und Grossbritannien (29).

Doch auch die Schweiz steht nicht schlecht da: Bei Verkehrsunfällen sind 2014 im Land 276 Personen ums Leben gekommen - so wenige wie seit gut 75 Jahren nicht mehr. Das geht aus einer Publikation hervor, in der das Bundesamt für Statistik (BFS) das Unfallgeschehen in der Schweiz zusammenfasst. (SDA/kra)

Publiziert am 28.03.2016 | Aktualisiert am 28.03.2016
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4 Kommentare
  • Thomas  Forler 28.03.2016
    Es wäre an der Zeit, allen Fahrzeugen eine GPS-gesteuerte Tempobeschränkung einzubauen. Je nach Land wäre nur noch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit möglich. Es macht keinen Sinn, dass Autos 200 und mehr fahren.
  • Walter  Angst 28.03.2016
    Auch diese 276 Toten müssen wir mit rigorosen Massnahmen noch beiseite schaffen: Ich fordere den Bundesrat auf, sofort die Höchstgeschwindigkeiten massiv zu senken. Tempo 20/40/60 wäre sinnvoll! Zudem würden die Luft- und Lärmbelastungen stark abnehmen. Und dies ganz ohne kostenintensivem Aufwand! Jetzt muss gehandelt werden!
  • Niels  Huggli aus Zug
    28.03.2016
    Und in Deutschland kann weiterhin gerast werden, obwohl gerade darum es viele Tote gibt. Warum wird dagegen nicht etwas unternommen? Warum können fast alle Autos über 180km/h fahren, obwohl hier nur 120km/h erlaubt sind. Leider muss ich sagen, dass ich sehr viele Autofahrer sehe, die abgelenkt sind. Viele kommen auf die andere Fahrspur. Im doppelten Kreisel sind viele ältere Fahrer überfordert, fahren falsch hinein, blinken nicht, usw. Polizei habe ich da nie gesehen, leider.
    • Charly  55 aus Belp
      28.03.2016
      Falsch, bin alsBerufsfaherer sehr viel unterwegs auch ausserhalb der Schweiz am schlechtesten wirdeindeutig in der Schweiz gefahren, nämlich nicht vorausschaunden kein abstand und respektlos, das sind die Ursachen, ales andere ist nur Abelnkung vom nicht können