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Jeder Passagier, der weder sein Leben noch einen Angehörigen verloren hat, soll eine Entschädigung von umgerechnet 13'200 Franken erhalten. Für das verlorene Gepäck und das erlittene Trauma.
Dafür müssen sich diese Personen aber dazu bereit erklären, auf eine Klage zu verzichten, schreibt «Spiegel Online». Viele haben den Betrag aber bereits abgelehnt und bereiten jetzt Sammelklagen vor.
Für die Überlebenden ist es schwer, einen Preis für das Erlebte zu nennen. «Wenn man es selber beziffert, ist man irgendwo falsch. Entweder ist man äusserst bescheiden oder völlig jenseits», meint Tony Schläppi, Passagier der Horror-Kreuzfahrt.
Ein anderer Passagier würde das Geld nehmen, um das Ganze möglichst schnell vom Tisch zu haben. Er wolle sich nicht jahrelang mit damit beschäftigen.
Die schrecklichen Albträume, die die Überlebenden noch heute haben, werden durch das Geld allerdings kaum verschwinden. (nej)
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