Kim Jong Uns eiserne Hand Wer nicht genug heult, wird exekutiert

PJÖNGJANG - Nordkoreas Diktator Kim Jong Un liess nach dem Tod des Vaters ranghohe Politiker hinrichten. Die Gründe sind vielfältig.

  • Publiziert: 25.10.2012

Erstmals wird bekannt, mit welcher Unerbittlichkeit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sein Land führt. Als sein Vater Kim Jong Il gestorben war, liess er überprüfen, ob seine Beamten auch wirklich inbrünstig um den «Geliebten Führer» trauern.

Wer das seiner Meinung nach nicht tat, wurde hingerichtet. Diese Informationen wurden angeblich dem südkoreanischen Parlamentarier Yoon Sang-hyun vom Komitee für ausländische Angelegenheiten, Handel und Wiedervereinigung des zugespielt, berichtet «die Welt».

Dieses Jahr bereits 14 hohe Beamte hingerichtet

Demnach befinden sich unter den Exekutierten sogar hochrangige Politiker wie Kim Chol, ehemaliger Vizeminister der nordkoreanischen Armee. Er soll während der Trauerzeit Alkohol getrunken haben und wurde im Januar standrechtlich erschossen.

2012 wurden bereits 14 Generäle und hohe Beamte hingerichtet. Angeblicher Alkoholkonsum und Sex-Skandale während der Staatstrauer waren in den meisten Fällen die Exekutionsgründe. Im Fall des Geheimdienstbeamten Ryu Kyong führte Spionage zur Hinrichtung.

Yoon sagte gegenüber einer südkoreanischen Zeitung, dass diese Säuberungsaktion wohl noch einige Zeit dauern wird. Allerdings könnte die Elite rund um die weltweit einzige kommunistische Dynastie dadurch unzufrieden werden, was das Regime in Pjöngjang destabilisieren würde. (whk)

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Beliebteste Kommentare

  • Rudolph  Stucki , Hudson
    dieser kleine Fettsack ist so schlimm wie sein Vater war, es wird den armen Koreaner sicher nocht schwieriger werden, einige Traenen herauszudruecken wenn er geht Freudentraenen ausgenommen
  • Sandro  Donada , Neuenhof , via Facebook
    Kranker Typ und alle schauen zu!!!! Moderner Hitler und keinen interressierts!!!!Und an das ganze Norkoreanische Volk, "Ihr seid so grauenhaft naiv und dumm, dass es nur noch weh tut. Wie kann man so einen Irren noch derart unerstützen? Unverständliche Nationalität einfach nur noch krank...Und so einer besitz Atomwaffen oh mein Gott!!!Man könnte meinen durch die Schweizer Bildung sollte er besonnener Handeln aber anscheinend ist er einfach nur ein Mann, der seine Feinde feige ermorden lässt und kein hauch Kritik zulässt. Meiner Meinung nach müsste man da einfach die ganze Führerfamilie auf einen Schlag geizielt ermorden und damit die Menschen befreien die seit Jahrzenten unterdrückt werden und es noch nicht einmal begreifen!!!

Alle Kommentare (16)

  • Ronny  Egger
    Sollten die Aussagen der südkoreanischen Parlamentarierin Yoon Sang-hyun zutreffen frage ich mich, wo denn hier die lautstarken Interventionen der selbsternannten Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch, Anmesty International und dergleichen sind? Wenn eine Gefängniszelle in der Schweiz ein paar Zentimeter zu klein ist oder wenn ein Asylbewerber ihrer Meinung nach ungerechtfertigt ausgeschafft werden soll, wird ja auch lauthals interventiert. Im Fall von Nordkorea herrscht diesbezüglich aber Funkstille.
    • 26.10.2012
    • 9
    • 1
  • jürg  frey , teufen
    So lange die alten griesgrämigen Säcke Bild hinter ihm, ihm auf die Finger schauen, kann sich sowieso nichts ändern.
    • 25.10.2012
    • 11
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  • Robert  Marek
    Wir können das Problem Nordkorea wohl kaum von aussen lösen. Es ist zu hoffen, dass das System von innen destabilisiert wird und dass es irgendwann hoffentlich bald zu einem nordkoreanischen Frühling kommt.
    • 25.10.2012
    • 16
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  • richard  keith
    Und hier verbringt Herr Blocher seinen Urlaub, super !!!!!!!!!!!!!!
    • 25.10.2012
    • 8
    • 24
  • Alexander  Schmieden , Muri
    Wie im Mittelalter¨!
    Irgendwann wird auch dieses Volk aufwachen und trotz aller Risiken über seinen Schatten springen und den "geliebten Führer" diesen Ausdruck kennen wir doch, da war doch mal was ! mitsamt seiner Entourage zum Teufel jagen.
    • 25.10.2012
    • 18
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