Weniger Männer wollen nach Europa Mehr Frauen und Kinder auf der Flüchtlingsroute

Fast 60 Prozent der Flüchtlinge, welche die Grenze von Griechenland nach Mazedonien überqueren, sind Frauen und Kinder. Im Sommer waren auf den Routen noch über 70 Prozent Männer unterwegs.

Mehr Frauen als Männer kommen derzeit nach Europa. Dieses Bild stammt vom vergangenen Herbst. Es wurde in Buchs SG aufgenommen. play

Mehr Frauen als Männer kommen derzeit nach Europa. Dieses Bild stammt vom vergangenen Herbst. Es wurde in Buchs SG aufgenommen.

Keystone

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Erstmals seit Beginn der Flüchtlingskrise sind mehr Frauen und Kinder auf dem Weg nach Europa als Männer. Die Grenze von Griechenland nach Mazedonien überquerten aktuell zu fast 60 Prozent Frauen und Kinder, teilte das Uno-Kinderhilfswerk (Unicef) heute in Genf mit.

Im Vergleich zur Situation vor einem halben Jahr habe sich der Anteil der Kinder verdreifacht. Im Juni 2015 waren noch zu 73 Prozent Männer unterwegs nach Europa.

Die Entwicklung bedeute, «dass mehr Menschen auf dem Meer in Gefahr sind, besonders im Winter, und mehr Schutz am Land brauchen», sagte Marie-Pierre Poirier, die Unicef-Koordinatorin für die Flüchtlingskrise. (SDA)

Publiziert am 02.02.2016 | Aktualisiert am 29.02.2016
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18 Kommentare
  • Ann Sophie   Leopoldsky aus Zürich
    03.02.2016
    Und noch etwas Mathematik: Prozentual weniger junge Männer bedeutet nicht zwingend weniger junge Männer. Es bedeutet wohl eher, dass sich nun noch vielmehr Frauen und Kinder auf den Weg nach Europa machen.
  • Norbert   Jansen aus Meierskappel
    03.02.2016
    Mann muss halt eine härtere Politik betreiben so wie in Australien , das der Fall ist.Dann werden auch weniger Flüchtlinge kommen und ertrinken .
  • Andreas  Heiniger aus Lyss
    03.02.2016
    Für alle die immer noch denken, wir können der Welt helfen: https://www.youtube.com/watch?v=vn1gMKsSZ84&feature=youtu.be
  • Zara  Wyss 02.02.2016
    In 20 Jahren sind die Babys und Kinder auch eine Armee.- auch so kann man ein Land stillschweigend übernehmen! Zurück an die Grenzen mit Ihnen da gibt es Camps
  • Adrian  Menti 02.02.2016
    Das Einreisen von so vielen jungen Männern hat praktisch ein Limit in Europa erreicht. Also Spiess umdrehen und jetzt kommen Frauen mit Kinder und einige Zeit danach kommen die jungen Männer als Familiennachzug. Und die wirklich Bedürftigen haben kein Geld für die Flucht.
    • john  meier 03.02.2016
      es ist genau umgekehrt.jetzt sind männer zu tausenden allein gekommen.nachdem sich rumgesprochen hat dass der familiennachzug erschwert wird wollen doch die familienangehörigen auch noch schnell nach europa.aber anstatt mir dem flugzeug müssen sie jetzt auch auf dem landweg kommen.