Wendepunkt im Syrien-Krieg Aleppo wieder unter Kontrolle der Regierung

ALEPPO - Nachdem die letzten Busse mit Rebellen und Zivilisten den Ostteil der Stadt verlassen haben, meldet die syrische Regierung die Wiedererlangung der vollen Kontrolle über Aleppo.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Trump macht ernst USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
2 Neue Hoffnung in Lawinen-Hotel Drei Hundewelpen lebend geborgen
3 Caroline Kennedy will in den US-Kongress Ist JFKs Tochter die...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
5 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

Aleppo ist nach Angaben aus Damaskus wieder vollständig unter Kontrolle der syrischen Regierungstruppen.

Das Oberkommando der syrischen Armee teilte heute Abend mit, durch die «Opfer der tapferen Streitkräfte und der verbündeten Einheiten» sei «nach der Befreiung Aleppos von Terrorismus und Terroristen» die Sicherheit in die Stadt zurückgekehrt.

Zuvor hatte das staatliche Fernsehen berichtet, die letzten vier Busse mit Rebellen und Zivilisten hätten den Ostteil der früheren Millionenstadt verlassen.

Die einstige Wirtschaftsmetropole im Norden Syriens war bis vor kurzem in einen von der Regierung kontrollierten Westen und einen von bewaffneten Aufständischen gehaltenen Osten geteilt.

Mitte November hatte die syrische Armee mit Unterstützung der russischen Luftwaffe eine Grossoffensive gestartet, um Aleppo vollständig zurückzuerobern. (SDA)

Publiziert am 22.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
teilen
teilen
5 shares
4 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

4 Kommentare
  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    22.12.2016
    Wunderbar ! Kontrolle über Trümmer und Gebeine - Wenn Assad nochmals soviel Geld ausgibt wie er für den Krieg investiert hat, wirds wieder eine schöne Stadt - vermutlich wird das wieder ein lukrativer Deal mit westlichen Bauunternehmern und westlichen Steuergeldern. Für was arbeiten wir überhaupt ?
    • Sarah  Keller 23.12.2016
      Könnte ich nicht besser sagen! Und das Schlimme: Assad steht als Gewinner da und lässt sich als Gutmensch feiern. Keiner fragt mehr danach, was er seinem Volk seit vielen Jahren antat und nun erst recht antun wird. Und der Westen wird sich hüten, nachzubohren - jetzt, wo in Syrien wieder beste Voraussetzungen für blühende Geschäftsbeziehungen (einige nennen das Sicherheit und Stabilität) hergestellt wurden.
    • John  Fulton aus Lyss
      23.12.2016
      Ach sie möchten also lieber die Bärtigen an der Macht, welche allen Nicht Sunniten die Kehle durchschneiden? In Aleppo wurde diese Woche Weihnachten eingerichtet, die Einwohner feierten auf der Strasse. Die Frauen trugen offenes Haar. Unter den Bärtigen völlig unmöglich.
    • Sarah  Keller 23.12.2016
      @Fulton: Ich sehe Ihren Einwand durchaus, aber Assads heimtückische Billigwaffe Fassbombe mit Sprengstoff- und Granatsplittern hat mit Sicherheit auch nicht zur Erheiterung dieser Frauen beigetragen. Ebenso wenig seine Raketenwerfer, deren Feuerbälle und Druckwellen Menschen im Umkreis von mehreren hundert Metern töten. Ich erinnere mich noch, was der erste Syrer bei seiner Ankunft im Bahnhof München sagte: "Erst tötete uns die Regierung, dann der IS." Assad als grosser Retter? Wohl kaum.