«Weltkrieg» gegen den Hunger

  • Publiziert: 07.07.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

TOKIO – G-8-Gipfel: Die Chefs der acht mächtigtsten Staaten der Welt suchen in Japan nach Lösungen für den Hunger.

Deswegen sind auch Vertreter afrikanischer Staaten eingeladen. Denn in Ländern wie Sudan, Somalia, Äthiopien hungern besonders viele Menschen.

Und bereits haben die Mächtigsten dieser Welt eine erste Notmassnahme beschlossen. Die G-8-Staaten wollen eine Getreide-Notreserve anlegen. In Krisensituationen sollen die Vorräte an den Weltmärkten verkauft werden. So sollen die Preise beruhigt werden.

Die EU will einen milliardenschweren Fonds zur Bekämpfung des Hungers auflegen lassen. Eine Milliarde Euro solle der Landwirtschaft und den Bauern in den armen Ländern zugute kommen, sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

Der grösste Gipfel je

Zur G-8-Gruppe gehören die USA, Kanada, Japan, Russland, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Deutschland. Das diesjährige Treffen ist das grösste in der 33-jährigen Geschichte der Weltwirtschaftsgipfel. Zusätzllich zur G-8-Gruppe kommen aus Afrika die Staats- oder Regierungschefs aus Algerien, Äthiopien, Ghana, Nigeria, Senegal, Südafrika und Tansania nach Japan.

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