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Kein Zweifel, dem Präsidenten bläst ein rauherer Wind ins Gesicht, als am Beginn seiner Amtszeit. Noch ist Obama populär, doch Umfragen zeigen, dass seine Beliebtheit sinkt. Als er im Januar ins Weisse Haus einzog, gaben ihm 72 Prozent der Amerikaner gute Noten, heute nur noch 59 Prozent.
Längst nicht alles, was Obama in diesem ersten halben Jahr anfasste, ist ihm geglückt: Die Arbeitslosigkeit steigt und das superteure Konjunkturprogramm zeigt kaum Wirkung. Sein Wahlversprechen, das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba binnen Jahresfrist zu schliessen, scheint kaum mehr einzuhalten.
Und in Afghanistan sterben derzeit mehr US-Soldaten als je zuvor. Ganz so rosig ist Obamas Bilanz nicht. Und jetzt steht sein wichtigstes innenpolitisches Projekt auch noch auf dem Spiel – die Gesundheitsreform.
Welche Note gibt sich Obama selbst?
Der Stabschef des Weissen Hauses, Rahm Emanuel, sagt: Der Präsident wolle die Pressekonferenz heute Abend als eine Art Halbjahreszeugnis der Regierungsarbeit nutzen und erläutern, wie die Regierung die Wirtschaft aus der schwersten Rezession gezogen habe.
Zudem wolle er über die Pläne der Regierung unter anderem und vor allem zu seinem Herzensprojekt, der Gesundheitsreform sprechen, sagt der Stabschef der «New York Times».
«Wir bringen die Sache über die Bühne»
Obama ist zuversichtlich: «Machen wir uns nichts vor. Wir sind näher als je zuvor an der Reform, die die Amerikaner brauchen.» Doch das geplante Mammut-Projekt, Gesundheitsreform, stösst auch auf Kritik – sogar aus den eigenen Reihen. Grund: Die immens hohen Kosten von zirka einer Billion US-Dollar. (SDA/s5j)
Welche Note geben Sie Barack Obama für das letzte halbe Jahr als Präsident der Vereinigten Staaten?
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Obama ist zuversichtlich was die Gesundheitsreform angeht. «Wir sind näher als jemals zuvor an der Reform.» (AP)