Weil sie erfolgreicher war als er Musiker erdrosselt Pianisten-Ehefrau am Hochzeitstag

Die bekannte Konzertpianistin Natalia Strelchenko wurde im britischen Manchester von ihrem Mann an ihrem Hochzeitstag erdrosselt, weil er neidisch auf ihren Erfolg war. Nun steht er vor Gericht.

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Die bekannte russische Pianistin Natalia Strelchenko wurde von ihrem Mann ermordert.

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Die russische Konzertpianistin Natalia Strelchenko (38) wurde die Treppe in ihrem Haus im britischen Manchester niedergeworfen und von ihrem Ehemann John Martin (48) an ihrem zweiten Hochzeitstag getötet. Grund dafür war Eifersucht. Der norwegische Bassist hatte musikalisch weniger Erfolg als seine Ehefrau, wie die britsche «Daily Mail» berichtet.

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Das Ehepaar in glücklicheren Tagen. Social Media

Das Beziehungsdrama nahm am 30. August des letzten Jahres seinen Lauf. Strelchenko habe den Nachmittag damit verbracht mit Freunden Songs aufzunehmen. Am Abend sei sie dann nach Hause zu ihrem Ehemann zurückgekehrt. Dort entbrannte gemäss der «Daily Mail» ein wilder Streit. Er habe ihr zum Vorwurf gemacht, dass ihre Karriere steil bergauf gehe und seine nicht. Martin habe dabei viel getrunken und später das Haus verlassen. Etwas später sei er betrunken zurückgekommen und habe seine Frau so heftig attackiert, dass er ihr den Kieferknochen brach.

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In diesem Haus in Manchester fand der Mord statt.

Die Polizei fand Strelchenko, welche unter dem Namen Natalia Strelle bekannt war, in der Nähe der Treppe bewusstlos liegen, wie die «Daily Mail» weiter berichtet. Sie hatte schreckliche Brüchen an ihrem Gesicht und Schädel erlitten sowie eine schwere Nackenverletzung. Trotz der Bemühungen der Sanitäter wurde sie später für tot erklärt.

Martin wurde etwas später in einem Schlafzimmer im Obergeschoss gefunden. Er habe bei der Festnahme «Töte mich, töte mich», geschrien. Schon am nächsten Tag behauptete er aber, nichts mehr von dem Abend zu wissen. 

Dabei ist er geblieben. Martin bestreitet die Anklage wegen Mordes gestern auch vor Gericht. Er könne sich nicht an ein einziges Ereignis des Abends erinnern. Die Staatsanwaltschaft jedoch ist sich sicher: hier handelt es sich schlicht um einen Fall von Zorn, der in einem tödlichen Streit endete. (nbb)

Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 24.02.2016
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3 Kommentare
  • Hans  Scheidegger 24.02.2016
    Trotz Gleichberechtigung und Emanzipation kommt es verschiedentlich vor, dass Männer ihr selbstbewusstes Ego fälschlicherweise durch den Erfolg ihrer Frauen bedroht sehen. Dabei werden Frust, Neid, Missgunst oder Eifersucht selten offen zugegeben. Und daher kann es dann, wie hier in diesem Fall, zu schrecklichen Kurzschluss-Reaktionen kommen. Ich hoffe, dass Natalia Strelchenkos Mann, der seine Frau brutal zugerichtet hat, von der Justiz nicht mit Samthandschuhen angefasst wird.
    • Gabor  Posch 24.02.2016
      Selten so einen Bruch gelesen. Inhaltliche Logik in der Satzaussage scheint Ihnen komplett fremd zu sein. Sie sind bestimmt felsenfest davon überzeugt, Sie seinen ein Sprachvirtuose. Erstens: weshalb trotz Emanzipation? Zweitens: Das Ego ist wohl kaum selbstbewusst, wenn man es duch die Frau bedroht sieht, und drittens hat er gemäss Zeitungsbericht Missgunst offen gezeigt, indem er die Tat begangenen hat. Danke!
  • Karen  Mind 24.02.2016
    besauf Dich bis fast zur Bewusslosigkeit, plädiere auf vermindert zurechnungsfähig und hast einen Freibrief für alle Taten. Hoffentlich ist es in diesem Fall nicht so.