Am Steuer: Sex ist erlaubt – wieso Handy nicht?
UMMERSBACH (D) – Richter Albert Bartz (62) protestiert gegen das Handyverbot am Steuer. Grund: Sex am Steuer sei ja auch erlaubt.
Aktualisiert um 15:40 | 20.08.2009
Kann Richter Albert Bartz das Handyverbot kippen? Bereits vier Fälle hat der Richter mit dem grossen Gerechtigkeitssinn schon an das Verfassungsgericht nach Karlsruhe weitergeleitet. Er weigerte sich strikt für das Vergehen im Auto den vermeintlichen Übeltätern eine Strafe aufzubrummen.
Seine Begründung: «Das Handy-Verbot am Steuer widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz, weil viele andere Dinge im Auto, die auch gefährlich sein können, nicht mit Bussgeld belegt werden» – wie zum Beispiel Sex, bekräftigt der Richter gegenüber «Bild.de».
Lockerung des Handy-Verbotes?
Experten sind der Meinung, dass die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu einer Lockerung der Handyregeln führen könnte. Der Richter selbst hält allerdings nichts von Handys am Steuer, es ginge ihm nur um den Gleichheitsgrundsatz. «Sex am Steuer ist für mich auch tabu», fügt er hinzu. (s5j)
Seine Begründung: «Das Handy-Verbot am Steuer widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz, weil viele andere Dinge im Auto, die auch gefährlich sein können, nicht mit Bussgeld belegt werden» – wie zum Beispiel Sex, bekräftigt der Richter gegenüber «Bild.de».
Lockerung des Handy-Verbotes?
Experten sind der Meinung, dass die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu einer Lockerung der Handyregeln führen könnte. Der Richter selbst hält allerdings nichts von Handys am Steuer, es ginge ihm nur um den Gleichheitsgrundsatz. «Sex am Steuer ist für mich auch tabu», fügt er hinzu. (s5j)
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