Weil ihr langweilig war 80-Jährige bunkerte und verkaufte Heroin

ESSEN (D) - Sie wollte ihrem Sohn helfen und etwas mehr Abwechslung in ihrem Leben. Eine 80-Jährige lagerte nicht nur Heroin in ihrer Wohnung, sie verkaufte die Drogen auch weiter.

Essen (D): 80-jährige Rentnerin bunkert und verkauft Heroin für Sohn play
Die Rentnerin half ihrem Sohn beim Drogenhandel. (Symbolbild) sda

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Eine 80-jährige Frau stand in Essen (D) wegen Beihilfe zum Drogenhandel vor Gericht. Sie kam laut «Spiegel» mit einem Rollator und fing beim Geständnis an zu weinen. «Was ich gemacht habe, war nicht in Ordnung», heisst es in einem von ihrer Verteidigerin verlesenen Schreiben. «Ich habe aber alles für meinen Sohn getan. Und damit etwas Abwechslung in mein Leben kommt.»

Ihr Sohn wurde schon zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Sie soll ihn bei seinen Drogengeschäften unterstützt haben, war angeblich auch bei Kurierfahrten dabei.

«Für mich war das nur braunes Pulver»

Die ehemalige Wirtin hatte laut Anklage grosse Mengen Heroin in ihrer Wohnung gebunkert. Die Seniorin lagerte den Stoff nicht nur, sie soll ihn auch auf Anweisung ihres Sohnes weiterverkauft haben. «Manchmal bat er mich, etwas herauszugeben.» Vor Gericht gab sich die 80-Jährige ahnungslos: «Für mich war das nur braunes Pulver.»

Auch sei sie mit ihrem Sohn nach Holland gefahren. Sie habe nicht gewusst, dass dabei Rauschgift gekauft worden sei. «Für mich ging es nur darum, dass ich mal rauskomme. Ich fahre nämlich gerne Auto.»

Anfang November wird die Verhandlung fortgesetzt. (gru)

Publiziert am 22.10.2016 | Aktualisiert am 27.10.2016
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5 Kommentare
  • Carmen  Schär 22.10.2016
    Na ja... Bei den Renten heutzutage wunderts mich nicht, dass das Grosi sich einen kleinen Zustupf verdienen wollte. Der Staat verdient ja auch an Zigaretten und Alkohol. Da rümpft auch keiner die Nase oder?
  • André  Hintermann , via Facebook 22.10.2016
    Drogen sind ja nicht harmlos, sondern zerstoeren Menschenleben. Fuer Rentner gibt es ja auch organisierte Busfahrten, da sehen sie etwas und haben Gesellschaft. Nur aus ¨Langeweile¨ verkauft niemand Drogen!
    • Carmen  Schär 22.10.2016
      Organisierte Busfahrten kosten Geld und da wird den Rentnern ja nur Geld abgeknöpft. Damit sich das Grosi diese Fahrten leisten kann betreibt sie eben mangels genügender Rente einen lukrativen Nebenjob.
  • Susanne  Reich 22.10.2016
    Was hat diese Dame denn gedacht worum es sich handelt: Kakao? Meines Erachtens möchte sie uns für dumm verkaufen. Selbst in diesem Alter weiss man was Drogen sind und Autofahrten unternehmen kann man auch ohne dealen. Schlimm wenn man selbst in diesem Alter noch solche Dinge tut, welche Anderen sehr viel Schaden zufügen und damit Geld verdient.
    • Rolf  Bachmann aus Abuja
      22.10.2016
      @Reich... In der Schweiz gibt es Leute die arbeiten als Juristin oder sind in Politik und wissen angeblich nicht, dass man die Putzfrau offiziell anmelden sollte..... da kann man dem Grosi ja keinen Vorwurf machen...