Wegen Vergewaltigungs-Vorwürfen Staatsanwaltschaft befragt Assange

Wikileaks-Gründer Julian Assange wird heute in der ecuadorianischen Botschaft in London von der schwedischen Staatsanwaltschaft vernommen.

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Die Befragung des Wikileaks-Gründers Julian Assange durch die schwedische Staatsanwaltschaft zu Vergewaltigungsvorwürfen hat begonnen. Staatsanwältin Ingrid Isgren und ihr Team gingen deshalb heute in die Botschaft Ecuadors in London.

Julian Assange: Staatsanwalt untersucht Vergewaltigungsvorwürfe play
Die Katze von Julian Assange trägt für die Befragung in der ecuadorianischen Botschaft extra Krawatte. Reuters

Der Australier Assange hält sich seit vier Jahren in der Botschaft auf, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Assange befürchtet, von Schweden in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine Verurteilung für Enthüllungen auf der Plattform Wikileaks droht.

Julian Assange: Staatsanwalt untersucht Vergewaltigungsvorwürfe play
Die schwedische Staatsanwältin Ingrid Isgren bei ihrer Ankunft vor der ecuadorianischen Botschaft in London. Keystone

Die schwedischen Ermittler werfen Assange Vergewaltigung und ein «weniger schwerwiegendes sexuelles Vergehen» vor. Informationen über das Ergebnis der Befragung würden die Ermittler im Anschluss nicht bekanntgeben, heisst es.

Die Befragung soll voraussichtlich bis morgen oder übermorgen dauern. Assange weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück. (SDA/noo)

Publiziert am 14.11.2016 | Aktualisiert am 14.11.2016
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2 Kommentare
  • Sophie  Clerc aus Wabern
    15.11.2016
    Wieso werden Leute die die Wahrheit ans Licht gebracht haben nicht belohnt und beschützt? Chelsea Manning, Edward Snowden, Julian Assange und viele anderen weniger bekannten Wistleblower verdienen unsere Hilfe. Zivilcourage verdient Bewunderung. Auch wir müssen etwas Zivilcourage zeigen und ihnen helfen, sich gegen die Unterdrücker zu wehren die sich an ihnen rächen. Schon protestieren kann helfen. Damit man sie nicht vergisst.
  • Georg  Ritter 14.11.2016
    Hätten die Schweden ein reines Gewissen und lautere Absichten, hätten Sie die Garantie gegeben, Assange nicht auszuliefern. Und abgesehen davon: Assange wird keine Vergewaltigung vorgeworfen, wie unser Recht sie kennt (Gewalt, Drohung etc.), sondern eine "schwedische Sonderform" ohne Gewaltung und Drohung.