Wegen Ferguson Obama denkt über Abrüstung der US-Cops nach

WASHINGTON - Die Krawalle in Ferguson erschüttern die USA weiter. Jetzt soll als Folge der Ausschreitungen die Ausrüstung der US-Polizei auf den Prüfstand gestellt werden.

Bis auf die Zähne bewaffnet: Ein Polizist feuert Tränengas auf eine Gruppe von Demonstranten. play

Bis auf die Zähne bewaffnet: Ein Polizist feuert Tränengas auf eine Gruppe von Demonstranten.

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Unter dem Eindruck der tagelangen heftigen Ausschreitungen in Ferguson (Missouri) hat US-Präsident Barack Obama eine umfassende Überprüfung einer lange üblichen Praxis angeordnet: Die Untersuchung soll zeigen, ob lokale Polizeikorps weiterhin mit militärischer Ausrüstung wie Panzerwesten, minensicheren Fahrzeugen und automatischen Schusswaffen eingedeckt werden sollen.

Laut der «New York Times» soll geprüft werden, ob die US-Regierung den örtlichen Korps auch in Zukunft derartiges Material zur Verfügung stellen soll.

Darüber hinaus steht auch zur Debatte, ob die Polizisten für den Einsatz der militiärischen Mittel überhaupt angemessen ausgebildet sind. Das Blatt bezieht sich in dem Bericht auf führende Beamte des Weissen Hauses.

Ebenfalls untersucht werden soll demnach, ob Washington überhaupt genau genug über die Zahl und den Aufbewahrungsort der militärischen Ausrüstungsbestände Bescheid weiss.

Klarere Bedingungen wahrscheinlich

Lokale Polizeidepartemente waren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 massiv aufgerüstet worden, weil sie als eine der wichtigsten Kräfte im Kampf gegen den Terrorismus gesehen wurden.

Daran dürfte sich nicht zwingend etwas ändern – wohl aber an der Praxis, dass Fördergelder und überschüssiges Militärmaterial ohne grosse Regeln an die Polizeikorps abgegeben werden.

In Ferguson im US-Bundesstaat Missouri war es in den letzten Tagen nach dem Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown (†18) zu heftigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der lokalen Polizei gekommen. (eg)

Publiziert am 23.08.2014 | Aktualisiert am 24.08.2014
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USA: Unruhen in Ferguson dauern an

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4 Kommentare
  • Rees  Keller aus Basel
    24.08.2014
    Diese Geschichte hat nichts mit der Ausrüstung zu tun, sondern eher mit dem Verhalten der Beteiligten...
  • Boris  Kerzenmacher aus Frauenfeld
    24.08.2014
    Warren Buffet hat es doch schon öffentlich gesagt, um was es hier grundsätzlich geht: den Kampf arm gegen reich.
    Mit der wachsenden Kluft zwischen verarmten und superreichen lässt sich keine Demokratie realisieren. Was jetzt in Amerika beginnt, wird in absehbarer Zukunft überall Realität sein. Da braucht man schweres Gerät, wenn die Mehrheit auf die Barrikaden geht.
  • Kurt  Stauffer aus George
    24.08.2014
    Dann muss Obama zuerst mal die amerikanischen Bürger-innen abrüsten den diese sind zum Teil besser mit Waffen versehen als die Polizei!!!
  • Buxe  Burgin , via Facebook 23.08.2014
    Mit was für einer Ausrüstung soll denn die Polizei einem wilden Aufstand gegenüber treten? Typisch Obama, in Panik einen schönen plan ausarbeiten um dann später wieder zu gewohnten zurückzukehren.