Wegen «Edelweiss»-Panne Schweizer Ehepaar auf den Malediven gestrandet

MALE - Thomas und Silvia Marty aus Baar ZG hätten heute morgen mit «Edelweiss Air» von den Malediven zurück in die Schweiz fliegen sollen. Am Check-in erlebt das Schweizer Ehepaar jedoch eine bittere Überraschung.

Erhielten von der «Edelweiss Air» eine unfreiwillige Ferienverlängerung: Thomas und Silvia Marty. play

Erhielten von der «Edelweiss Air»eine unfreiwillige Ferienverlängerung: Thomas und Silvia Marty.

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Auf dieses Ende ihrer Malediven-Reise hätten die Martys gerne verzichtet. Statt im Flieger zurück in die Schweiz zu sitzen, hocken Thomas (39) und Silvia (40) aus Baar ZG seit heute Morgen in einem Hotel auf Male, der Hauptstadt des paradiesischen Inselstaates im indischen Ozean, fest.

Kurz nach ihrer Ankunft am Flughafen folgt die bittere Überraschung: «Man sagte uns am Schalter, dass unser Flug überbucht sei», sagt Thomas Marty zu BLICK.

Dann lässt man die beiden warten. Pünktlich um 9.55 Uhr hebt Flug LX8067 der «Edelweiss Air» von Male nach Zürich ab – ohne die Martys an Bord.

Stundenlang muss das Ehepaar am Flughafen ausharren. «Erst um 14.30 Uhr wurden wir in ein Hotel in der Nähe des Flughafens gebracht», sagt Marty. «Wieso hat man uns nicht einen Tag vorher gesagt, dass der Flug überbucht ist? Dann hätten wir einen Tag länger am Strand bleiben können.»

Nach Hause fliegen können die beiden erst morgen Abend über Abu Dhabi.

«Mussten anderes Flugzeug als geplant nehmen»

Ein ähnliches Schicksal wie das Schweizer Ehepaar erleiden heute Morgen auch 37 weitere Passagiere von Flug LX8067. Auch für sie ist in der überbuchten «Edelweiss»-Maschine kein Platz mehr.

Sie werden teilweise wie die Martys in einem Hotel untergebracht oder auf Flüge via Singapore, Istanbul oder Dubai umgebucht. Und alle fragen sich: Wie konnte «Edelweiss» nur ein derartiger Fehler unterlaufen?

Auf Anfrage von BLICK nimmt die Zürcher Fluggesellschaft Stellung: «Wir mussten für die Hin-und Rückreise ein anderes Flugzeug nehmen als geplant», sagt Mediensprecher Andreas Meier. Der Grund sei ein technischer Defekt gewesen.

«Da das Ersatzflugzeug nicht so viel Platz hatte, mussten wir insgesamt 39 Fluggäste auf einen anderen Flieger umbuchen», sagt Meier weiter. «Für die Umstände möchten wir uns bei unseren Gästen in aller Form entschuldigen.» (L.G./gr)

Publiziert am 03.01.2016 | Aktualisiert am 03.01.2016
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33 Kommentare
  • Andreas  Bründler 04.01.2016
    Ich habe nichts gegen solchen Überbuchungen anzuwenden: gratis Hotel & Verpflegung, Rückflug mit coole Fluggesellschaft und obendrauf fette Kohle als Entschädigung falls der Reisende seine Rechte kennt und diese geltend macht.
  • anneliese  hofer 04.01.2016
    und ich habe mich zu hause erholt mit besuchen ,tannenbaum und so.wieso brauchts für jede unsinn eine meldung mit föteli?
  • Susanne  Keller aus Basel
    04.01.2016
    Wie war das jetzt bei Easyjet und Co, die alles falsch machen. Bin im letzten Jahr ca 2o x mit diesen Airlains geflogen. Probleme null und erst noch günstiger.
  • Fritz  Frigorr 04.01.2016
    In dieser "Notsituation" hätte ich erwartet, dass die SVP dafür sorgt, dass diese beiden scheinbar aufrechten Schweizer sofort mit einer Sondermaschine der angeblich besten Armee der Welt evakuiert wird. Ironie aus.
  • Anna  Rusch 04.01.2016
    Soll wohl ein Witz sein, was diese Leute da unten erleben, oder? Hatten die die Blickredaktion angerufen und ein Foto kurz hingeschickt? Da fragt man sich schon, was da einem als Abonnent serviert wird! Guten Tag und eine schöne Woche!