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Nach dem anstrengenden Zeltlager in New York bei der Vollversammlung der Uno und den zermürbenden Geiseldiskussionen, braucht der libysche Präsident Muammar Gaddafi etwas Ablenkung. Und die holt er sich beim Shopping-Trip auf der venezolanischen Insel Margarita.
Hier schlenderte er ganz gemütlich mit seinem 25-Mann starken Gefolge durch die luxuriöse Shopping-Passage «Sambil». Machte entspannt Fotos mit Passanten und aufgeregten Verkäufern.
«Das kam total unerwartet», sagt Carlos Morales, ein Mitarbeiter des Star PC-Computerladens zur «BBC». Alle wären sehr nervös gewesen. «Man muss sich vorstellen, da kommt einfach mir nichts dir nichts ein Präsident eines anderen Landes in deinen Laden geschlendert.»
Digitalkameras für Fotos mit Schweizer Geiseln?
Gaddafi habe zwei Digitalkameras gekauft, die einer seiner Leute gleich mit einem Gruppenfoto testete. Ob er mit den neuerstandenen Kameras wohl ein Abschiedsfoto mit den Schweizer Geiseln machen will? – Merz würde es freuen.
Nach dem doch eher technischen Kram, war Gaddafi wohl nach etwas Schönem zumute. Schnurstracks steuerte er in einen Juweliers-Laden. Hier kaufte er eine silberne Halskette und einen dazu passenden Ring – beide Schmuckstücke wurden in Südafrika gefertigt.
Übrigens: Libyen und Venezuela pflegen seit langer Zeit freundschaftliche Beziehungen. (s5j)