
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Krise zwischen den beiden Nicht-EU-Ländern habe «gravierende Probleme für EU-Bürger» hervorgerufen, sagt Simon Busuttil. Der maltesische EU-Politiker kritisiert, dass europäische Investoren kein Personal mehr nach Libyen schicken können.
«Die EU hat nichts zu tun mit dem Streit und es gibt keinen Grund, warum EU-Bürger darunter leiden müssen», erklärt Busuttil. Er ist Mitglied der Nationalistischen Partei Maltas und in Strassburg Mitglied der Europäischen Volkspartei.
Er kritisiert weiter die Situation der europäischen Geschäftsleute im nordafrikanischen Land: Wer bereits vor Ort sei, versuche so lange wie möglich im Land zu bleiben, damit die Geschäfte nicht stillstünden. «Doch ihre Aufenthaltsbewilligungen sind zeitlich limitiert.»
Weil Libyen immer noch Max Göldi festhält, blockiert die Schweiz die Vergabe von Schengenvisa an Mitglieder der libyschen Elite. Libyen reagierte darauf mit einer Einreisesperre für europäische Bürger. Daraufhin schaltete sch die EU als Vermittlerin ein. (SDA/snx)
Fordert rasche Lösung der Libyen-Krise: Simon Busuttil, EU-Politiker aus Malta.- Simon Busuttil